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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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316
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zi6 Dritte CI. m. Ord. Schwimm. Amph.

nen Lappen, die unter einem größer« hangen, ver«sehen, und gefärbt wie irdenes Geschirr. Die Gal-lenblase ist cyerförmiq, und so groß, wie eine klei-ne Olive. Das Bauchfell ist häutig und stark; dasHerz klein, beinsörmig, und mit einem einzigenOhr, das größer ist, als das Herz selber, verse-hen. Be» dem Nabel bcsindcn sich zu beyden Sei-ten die Nieren, und haben eine länglich eyrundeGestalt. Pie Harnblase liegt zur Seiten der lin.ken Niere, ist eyrund und ziemlich groß. Deraufgeblasene Magen ist häutig, nach einer Seitehingebogen nnd groß Die Milz ist klein, eycrför-mig, zusamm naedruckt, und etwas platt; derDarm mittelmäßig lang, überall fast gleich weit,und dreymal gewunden. Was aber den Eyerstock,od-r auch die Luftblase befrist, so wurden selbige nichtgefunden.

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Der gefleckte Stachelbauch, lerroflon

OceÜLcus.

Dieser Fisch ist ein eigentlicher Blaser, da-rinn aber von andern unterschieden, daß er anden Schultern oder Seiten runde Flecken, wieAugen hat. Nach dem Einne soll sich derselbein den süssen Wassern Asiens und Egyptensaufhalten und giftig seyn; doch wir haben dienämliche Art , deßgleichcn auch eine andere, dieüber und über gefleckt ist, aus Luracao erhal-ten. Sie sind, wenn sie aufgeblasen sind, fastkugelrund, und haben in den Rückenfloßen zwölfbis fünfzehn, in den Brustfloßen achtzehn bis zwan-zig, in den Afterfloßen eilf bis zwölf, und in denSchwanzfloßen sieben bis acht Finnen. Die Sta-cheln