Sterlet
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292 Dritte Cl. m. Ord. Schwimm. Amph.2» Der Sterlet. ^cixenter ku-
rkettus.
Cs ist dieser Fisch in der That wenig von denivorigen unterschieden/ daher ec auch von vielenStör genennet wird. Der Ritter giebt ihm denNamen Kutkemi8, weil er eigentlich von Ruß-land herstammt/ und daselbst heißt er Sterlet.Es sind an demselben gleichfalls vier Bartfasern/dahingegen wohl fünfzehn Rückenschuppen vcrhan-den/ welche länglich eckig/ und von beinigter Be-schaffenheit sind. Dir Kopf siehet einem Hechtziemlich ähnlich. Die Haut ist gleichfalls mit fünfReihett Buckeln besetzt/ worauf die Schuppen wieein Sattel sitzen. Ihre Größe ist oft über vierEllen- Und sie werden im rußischen Reiche- imwolgastrohm und am Laspischen Meete häU-sig gefangen. Wir sahen selbst einige -, aus de-ren Körper man sechzehn Hand höhe Scheibenhackte/ deren jede eine der größten Schüßeln be-legte / mW alleine hinlänglich war - für vier undzwanzig Personen aufgesetzt zu werden. DasFleisch ist etwas hart und schwer, jedoch Von ei-nem guten Geschmack.
Die Rogen dieses Fisches geben den be-kannten Laveur oder das Garum der Römerab. Sie sind graßgrün und schleimig/ wie einekörnigte grüne Seife anzusehen/ daher für einem/der sie zum erstenmal essen soll, cckclhaft; gebenjedoch hernach eine Delikatesse ab / welche die Eß-lust vermehret/ und statt der Butter auf Brodzu einer Vorspeise bienet. Diese Delicatesse aberkann man nur in Rußland/ wo die Rogen frischsind/ genießen/ denn der eingesalzene und gepreß-te
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