Druckschrift 
Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
282
Einzelbild herunterladen
 

sFr Dritte Cl. m. Ord. Schwimm.Amph.

streckt, haben am untern Kiefer vier Zoll lange Knor-pelfasern zum Fischen, woraus denn zu schließen ist,daß die Fasern der Großen wohl bis ein und einenhalben Schuh lang scyn müsse,

Der Herr pursons in Engelland beschreibteinen solchen Seeteufel, der vier Schuh drey Zolllang, und neunzehn Zoll über den breitesten Theildes Kopfes breit war, welcher gegen zwey Schuh lau»ge Baartfasern hatte. Die fünffingerigen Flößen, diesic unter dem Kopfe haben, dienen ihnen gleichsamstatt der Füße, um damit über die Sandbänke fort-zukommen,

Ihr Aufenthalt ist rings um Europa herumin dem grossen <Dcean, doch halten sic sich am mei-sten in den nordischen Meeren auf, woselbst auchdie größten sind,

Anato- An jeder Seite des Kopfes, wo gleichsam dieMische Armffoßen hervorstechcn, befindet sich ein großerkma ^ weiter Sack, welcher in einem vierschuhigsen Excm-* plar über zwey Schuh lang und sechs Zoll weit ist,in welchem sich die drey innern Luftlöcher tief imMaule öfncn. Das Herz ist nicht kegelförmig,sondern fast cylindrisch, unten breit, und mit einemOhre persehen, welches fast dreymal so groß, alsdas Herz selbst, und im Umfange wie ein Hahnen-kamm eingekerbt ist. Die Gall- und Lebergangeergicssen sich in einen Köcher, ehe die Galle nochin die Darmer kommt. Mitten an den Magen-wanden nimmt man einige knörplichte Körner wahr,die innwendig offen sind, und von aussen Blutge-fäße erhalten. Es ist kein blinder Darm vor-handen, und der Enddarm hat viele ficischichtc Rip-pen. Die Nieren sind groß und roth, die Harn-blase ist in einem vierschuhigten Exemplare schon grös-ser als eines Menschen Blase.

An

>x

F-,

N!>M

»ch

A

tl«

UM

-L !

^!ü>i

''«ln!