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louke nach Cannes geschleppt wurde, woselbstman ihn auf hundert Ouimalen, das ist (jedenQuinta! zu hundert und fünfzig Pfund gerechnet,)auf etwa funfzehntausend Pfund schätzte. In demMagen dieses Fisches fand man ein ganzes ver-recktes Pferd, welches, vermuthlich aus einem Schiffeüber Bord war geworfen worden, und um dieserUrsache willen wollten die Einwohner von Cannesdas Fleisch dieses Fisches nicht essen, sondern ver-kauften es an Fremde, die von dem Pferde nichtswußten.
Ob nun wohl Haayfische von solcher beträchtli-chen Größe nicht sehr gemein seyn mögen; so giebtcs doch andere kleinere, die allezeit im Standesind, einen Menschen zu fressen, und zum Beweißetheilen wir hier die Abbildung von einem solchenFische mit, den wir selber gesehen haben, und der,als man ihn durch Franken führte, sonohl hierin Erlang im grünen Baume, als in Nürn-berg und andern Orten öffentlich zu sehen war.Wehe XI.
Die Geschichte dieses Fisches ist kürzlich fol-gende: Es siel nämlich im Jahre ,758. ein MatrosHey stürmischem Wetter unglücklicher Weise von ei-ner Fregatte im mittelländischen Meere über Bordin dieSee. Alsbald aber war dieser Fisch bey derHand,der den schwimmenden und um Hülfe schreyendenKerl in seinen weiten Rachen nahm, so, daßder Matrose gleich verschwand. Wie nun bereitsandere Matrosen in die Chaluppe gesprungen waren,ihrem annoch schwimmenden Karnmeraden zu helfen,und der Schifföcapitain inzwischen den Vorfall mitdiesem Seehunde sähe, so hatte derselbe so vielGegenwart des Geistes, daß er ein auf dem Ver-decke stehendes Geschütze auf den Fisch richten undlesbrennen ließ, wodurch derselbe auch glücklicher
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