IZO. Geschlecht. Rochen. 241
kern, dle an dck Sce gelegen sind. Ihre Farbe istoben weißlich und dunkclaschgrau untereinander ge- Scharfeflcckt, unten aber ganz weiß. Der Rücken ist in der sahne-Milte glatt, und am Schwänze befindet sich eine ein-zige Reihe mit Stacheln. Der Körper ist nicht sotellerförmig oder so vollkommen schcibenrund als ander vorigen Art/ sondern ein wenig länglich, hintenetwa« zugespitzt und mir einem sehr langen beweglichenSchwänze versehen.
Zuweilen ist die Zeichnung des Rückens wellen-förmig. Vor den Augen befindet sich ein Flecken,wie ein Wölkchen, der auch daher genennt
wird, dichte bey selbigem sind zwey grosse Löcher, undvor dem Maule statt der Nasenlöcher noch einige an-dere. Einige haben ordentliche Zähne, andere abernur einen höckerigten Kiefer, und unten zeigen sichdie gewöhnlichen Luftlöcher.
Die gemeinsten sind zwey bis zwey Und einenhalben Schuh breit, und handdick, wiewohl man auchetliche von ein bis zweihundert Pfund fängt Ihr
Fleisch ist har' und etwas schwer zu verdauen. Sie
leben von andern. Fischen, die sich in ibren Mägenin einen aschgrauen Schleim auflösen, welcher nachSalmiak schmeckt.
Der Magen besteht äus vier läuten. Die erste Wato-Haut ist dünne» und mit feinen Blutgefäßen durch- mischeWebt; die zwcyte ist dicker» röthlich und fleischicht; Anmcr-dic dritte sehr dicke und voller Drüsen; die vierte kung.iveiß» sehr dünne und mit vielen Löchern durchbohrt.
Der Ausgang dcsMagcnö ist ein dickes drüsigtcsVe-standwesen, welches durch eine Schlicfmuskel verschlös-se» wird. Die Leber ist bey einigen roch, bey andernMblich, und ist ein vorzüglich gutes Essen. DieGallenblase befindet sich an der Leber, die Mil; liegtin der Krümmung des Magens, die Därmer sind an-sanglich weit, aber am Ende ettge. Der EyerstockLinne III. Theil. Q hak