242 Dritte El- III. Ord. Schwimni.Anivh.
L. Uebrigens ist, wie Kämpfer berichtet, ihre
Scharfe Haut dicke, das Fleisch weißlich blau, dasRückgradZahne, knörpclich, ohne Fortsätze, ausgenommen, daß sichvon demselben gcwiße Sennen nach dem Umfange zuausbrciten. Das Gehirn hat fünf paar Nerven, daserste Paar senkt sich in die Augen, und das letzu Paarläuft nach der Leber. Das Herz liegt >'n der klein»stcn Brusthöhle und ist feigenförm'g. 2ee Magenist groß und muskulös, voller stinkenden U -.achs.Die Leber hat zwcy Lappen, ist dicke, blaßroch undvoller Drüsen. Gegen dem Rücken liegt ein durch-sichtiger Sack, welcher der Eyerstock des Weibchensist, worinn sich verschiedene Eycr. in der Gestaltderjenigen, die man in dem Eycrstocke der Hühnerfindet, zeigen, und auf dem linken Lappen der Leberruhen. Alle diese Eyer schwimme»! in einer durchsich»tigen Feuchtigkeit, das übrige aber stimmt mit demBaue anderer Rochen überein, davon wir das nö»thige bcy den folgenden Arten anführen werden.
2. Die Stachelroche. Lack.
r. Wir haben oben bey der Einleitung dieses Ge»
Sta- schlechte! schon gesehen, daß Laws oder LaU8 diechelro- griechische Benennung der Roche sey, welche ihrLsüs. wegen ihrer rauhen Oberfläche oder wegen der Sta»cheln gegeben ist, und da wir von der vorigen Art an-gemerkt haben, daß sie glatt sey, so nennen wir die je-tzige dieSrachelroche wegen ihrer Stacheln, welchesie, wie aus der fernem Beschreibung erhellen wird,besitzet?. Die Engelländer nennen sie 8lraitoder kluir; die Franzosen, Ue^uin ; die Hol-länder aber Vleet, und sie ist die eigentliche Ixhaoder Roche, von welcher durch Kunst die vermeintenDrachen gemacht werden.
Dieser Fisch ist in den Nordischen Meerensehr gemein, und eine allgemeine Speise in dcnOer-
tern,