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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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129. Geschlecht. Pricken.

l>l2Me5: ketrom^on.

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it Recht lasset der Ritter zunächst auf Geschl.die Schlangen ein solches Geschlecht von Bcnen-sch. i.umcndcn Amphibien folgen, welches die mei- nung.sic Ähnlichkeit nlit den Schlangen hat, sowohl inAbsicht auf die äusserliche Gestalt, als auch in Ab»sicht auf die Lungen, welche in diesem Geschlechtsvollständiger als in den übrigen sind, weil eine or-dentliche Luftrohre in die Lungen tritt. Sie sinddurchgängig bey uns unter dem Namen pricken be-kannt. Der holländische und niedersächsischeName knie ist der Ursprung der Benennung, undbedeutet ein spitziges Stäbchen, wodurch man etwaauf die Figur dieser F sche gezielek hat, es wäredenn, daß man es von dem Worte knicken, Hsist: mit einem spitzigen Stäbchen Löcher bohren, hcr-lciten, und dadurch auf die Luftlöcher, die diese Fi-sche zur Seite am Halse haben, zielen wollte,ketrom^on aber war die Benennung, womitArcebi dieses Geschlecht belegte, und bedeutet nachdem Griechischen so viel als teinsauger, weilsich diese Fische an die Felsen mit ihrem köcherför-migen dicklippigen Maule festsaugen, und es stehetdahin, ob nicht die Alten diese Fische unter demNamen Kemora oder Saugersisch verstanden ha-ben, wiewohl selbige bey uns nunmehro eine ganzandere Art in dem hundert und sieben und fünfzig-sten Gcschlechte unter den ordentlichen Fischen aus-machcn.