rrr DritteCI. II. Ord. SchlcichmdeAmvh.
Was die Kennzeichen dieses Geschlechts be-trist, so werden sie von dem Ritter darinnen fest-gesetzt , daß der ganze Körper, nebst dem Schwänzemit Ringen umgeben ist, folglich weder Schildenoch Schuppen vorhanden sind. Diese Ringe ha-ben die Eigenschaft einer dicken festen Haut, undsind keineswegs knörpelicht oder hart, wie etwa dieSchilde oder Schuppen anderer Schlangen, jedochunterscheiden sic sich hinlänglich als eigentliche Rin-ge. Man trist nur, und zwar in Indien, diezwcy folgenden Arten an.
i. Der Rußringel. HmxKisbLna ku-
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. Man zahlt an dieser Art am Körper zweyhun-Rutz dert urw am Schwänze dreyßig, zusammen zwey-hundert und dreyßig Ringel. Sie ist würklich ruß-nosO farbig oder schwarzbunt, und verdient obigen Na-men. Sie kommen nicht allein aus America, wozwar die größten sind, sondern auch aus Ostindien,vorzüglich aus Leilon, deßgleichen aus Syrien,und leben theils von Ameisen, theils aber von Erd-schnecken und Würmern.
Der Kopf ist klein, glatt, stumpf, oben dieLange herab gestreift, und an den Seiten gerunzelt.Zwischen den Nasenlöchern zeiget sich eine dreyeckig-tc Linie. Die Nasenlöcher sind gleichfalls sehr klein,und von den Augen stehet man nichts anders, alszwey schwarze Puncte. Das Maul ist voller klei«ver Zähnchen. Die Lange des Körpers, welchervollkommen rund ist, belauft sich auf einen Schuh.Durch etwa zweyhundert Ringe siehet das Thier ei-nem Wurm ähnlich, aber diese Ringe sind durchetwa vierzig Striche durch die Lange des ganzenKörpers in kleine Theilchen abgetheilt. Der zwölf-