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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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,27. Geschlecht- Ringelschlangen.

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lKM 1er griechische Name ^mpbisbWnu zeigt Feschk.ch^> ein Thier an, welches sowohl hinter sich Denen-

»irdM als vor sich kriecht, dergleichen die Schlangen die- nun-,chm sis Geschlechts zu thun pflegen, und diese Mei-nung ist auch dadurch bestärket worden, weil sieam Schwänze so dick sind, als am Kopfe. Da-her man kaum erkennen kann, an welchem Endeder Kopf ist; und dieses gab auch Anlaß, dieseSchlangen ZrveykZpfige oder Liceps zu nennen,gleichwie wir dergleichen schon in dem vorigen Ge-schlecht verschiedene betrachtet haben. Aus diesemGrunde nennen die Franzosen diese SchlangenDouble murcbeur, und die EngelländerDouble lleuZet 8erpent; holländisch heißen sieIvr eeboppen. Es ist aber diese Benennung fürgegenwärtiges Geschlecht nicht hinlänglich, daherwir einen Namen von ihren Unterscheidungsmerk-malen genommen, und sie Ringelschlangen genen-net haben, denn der LiL6p8 oder Zweykopf ist oh-nehin uneigentlich; wiewohl wir nicht läugnen, daßman würklichc Mißgeburten der Schlangen gefun-den habe, welche zwcy Köpfe mit langen Hälsenneben einander hatten, denn wir haben einmal ei-ne solche Mißgeburt in dem Cabinete des HerrnBödeckcrs in Amsterdam gesehen, welche, derzwey neben einander stehenden und mit langen Häl-sen versehenen Köpfe wegen, vorneher gabelförmigaussahe, hinten aber mit einem spitzigen Schwänze,nach Art der Nattern, auölicf.

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