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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
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213
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126. Geschlecht. Aalschlangen. 21z6. Der Fleckenträger, ^.n^uis r^acalLtg.

Da der Bauch an dieser Art zweyhundert, der 6.Schwanz aber nur zwölf Schuppen hat, welches zu- Flecken-sammen genommen zweihundert und zwölf ausmacht,so läßt sich wohl schließen, daß der Schwanz keinen ^z.^oll lang seyn könne. Da nun derselbe über das ebenso dicke, ja noch dicker als der Kopf sclbsten ist, undstumpf ablauft, so hat man schon langst diese ArtLiceps oder Zweyköpfig gencnnt, weil man nichtsehen kann, an welchem Ende der Kopf ist, so daßes fast scheint, als ob sic an jedem Ende einen Kopfhätten. Weil aber mehrere Arten in diesem Ge-schlechts Vorkommen, die einen eben so stumpfenSchwanz haben, und alle Zweykövfe heißen könnten,so nennen wir diese, um dem Rirrer zu folgen, Fle-ckcncräger. Sie ist nämlich auf dem Rücken gelb,und hat eine braune Schnur über den ganzen Rü-cken hin, welche seitwärts braune Querbänder abqiebt.

Man findet sie in Vst - und Westindien. Sedabekam eine aus Paraguay in Südamerica, überSpanien heraus, welche lVliFuel 6e lueumnngencnnt wurde, und der Herr Gronov führt eineweiße mit leberfärbigen Bändern an, die gegen zehenZolllang war, aber nur hu -- rt und fünf und neun»jig Schuppen am Bauche, und sieben am Schwän-ze hatte.

7 « Die Netzschlange. kericulara.

Sie hat braune Schuppen, und jede Schuppe 7.hat einen weißen Flecken. Da nun die Schuppen lau- Netz-rcr Pierecke sind, und durch ihre weißen Flecken durch«rochen zu seyn scheinen, so giebt dieses der Schlan-»0 rin Ansehen, als ob sie mit einem Netze gedeckt rg.

Uebrigens befinden sich am Bauche hundert"v sieben und siebenzig, und unter dem Schwänze

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