2v8 Dritte CK u.Ord. Schleichende AmM97. Der Argus. Loluber HsAU?.
y". Endlich bringt auch der Ritter eine Natter hie«
Argus, weiche wegen der vielen Augen auf dem Rücken,genennk wird, obgleich die Anzahl der Bauch-schilde und Schwanzschuppen an dem jetzigen Exem-plar noch nicht wahrgeliomnien ist, denn die äüß rli-che Gestalt rechtfertigt sie schon, um auch hier ihrenPlatz zu finden. Sie kommt aus Alrica, und wirdbesonders in Arabien gefunden / jedoch müssen sieauch in America seyn, weil Seda beuchtet, daßdie Brasilianer selbige Ibiboboca und sioi§ULLu,die Portugiesen aber Eobra 6e horais Und Eo-bru verclo nennen, wiewohl diese nämliche Na-men auch ganz andern Schlangen gegeben werden.Sie ist groß., hat einen erhabenen Kopf, und derHintere Kopf theilt sich in zwcy erhabne Fortsätzeab ; über den Rücken liegen verschiedene Qucrrcibenvon großen Augen, welches der Schlange ein schö-nes Ansehen gicbt, das Maul steht voller festen Zäh-ne. Sie packen große Thiere an, ringeln sich uniselbige herum, und würgen sie Das sonderbarsteaber, welches von dieser Schlange erzählt wird, ist,daß sie mit dem Maule Leimen zusammen tragen, unddavon gewiße Gehäuse in Gestalt eines Ofens knetensollen, in welchen sie liegen. Auch sollen sie ihr Lagervon vielen solchen Gehäuse beysammen, und ihren Kö-llig in der Mitte haben. Dieses wäre nun an sichnicht unmöglich, wenn man bedenkt, wie vielerlei)Thiere es qiebt, die ähnliche Wirthschaft und Haus-haltung führen, wie unter andern an den Bibernl Theilxa§. zrz. zu sehen ist.