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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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154
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154 DritteCl. II-Ord. Schleichende Amvh.

Die L anzosen nennen diese Art auch Vipe>re , und ,panlscb heißt sie kivora, englischViper, oani,<v 8noZe, koUnndlsch ^ckcker, !sch Meviscl) siuFZ - Orm, das isi Hecken - Kar-rer, weil sie an den Hecken und in Gesträuchenliegt.

> Sie hat hundert und achtzehn Bauchschilde, und

" zwey und zwanzig Schlippen unter dem Schwänze,und obgleich andere vierzig Bauchschuppen zählen,so treffen doch solche mit der Linnelschen Rech-nung überein, weil der Ricrcr nur die Reihen zäh. >let, mithin, wo sich zwey Schuppen am dickstenEnde des Schwanzes neben einander befinden, die ^zwey auch nur für eine annimmt, weil sie eben so,wie die einzeln Schuppen an der Schwanzspitze, nur ^«ine Reihe machen. !

Der Kopf ist vor und zwischen den Augenplatt, hinter denselben aber erhaben gewölbt, ra-get über dem Rücken hervor, und stehet auch amHintertheile der Kiefer weit zur Seiten aus. DasMaul ist stumpf und kurz. Die Nasenlöcher sie.hen dichte am Rande des Mundes in die Quere,und über selbigen befinden sich gleich die Augen.Der Augapfel ist schwarz, länglich, gerade in dieHöhe gerichtet, und mit einem gelben Ringe einge.fasset. Das Maul befindet sich voller kleinen rauhenZähne, doch stecken im Oberkiefer, gerade unterden Augen, noch zwey längere krumme Hunds- oderGifrzähne in gewissen Scheiden. Die Zungenspitzeist gedoppelt; der Hals vollkommen rund; der mitt-lere Theil des Körpers viel dicker und fast viereckigt;der Schwan; rund und dünn, etwas gekrümmt, jund an der Spitze mit einem scharfen Dorn verse-hen; die Bauchschilde sind länglich, an den En-den rund, lassen sich in Blätter abtheilen und haben inder Mitte über die ganze Lange des Bauchs eine Nach,

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