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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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IZ4 Dritte Cs. n.Ord. SchleichendeAmph.

dieses hat weder Schuppen noch Schilde, sondern nurRinge, und endlich das >r>. Gcshlechc, welches kei-nes von allen, sondern allein Runzeln har, Eskommt also erst darauf an, zu verstehen, was dieSchuppen und Schilde sind. Unter Schuppen wer-den ordentliche länglichtc, theils spitzige, thcils ab-gerundete kleine Blättchen verstanden, die wieDachziegel übereinander liegen, und mehrcnthcils denganzen Rücken vom Kopfe an bis zur Schwanzspitzebedecken. Schilde aber sind breite halbmondförmigeRinge, die den untern Theil der Schlange nur wieein halber Cirkel umgeben. Mit dem Unterschiedejedoch, daß bey einigen nur der Bauch, bcy andernaber auch zugleich der Schwanz mit einigen Schildenbesetzt ist, und dieser verschiedene Umstand machtauch den Unterschied der drcy erste,» Geschlechter aus,denn an diesem Gesthlechte ist der ganze Bauch mitSchilden, der Schwanz aber halb mit Schilden undhalb mit Schuppen bedeckt An dem t 24. Geschlechtist der Bauch samt dem Schwänze mit lauter Schil-den bedeckt. An dem i rz. Geschlecht aber ist derBauch allein mit Schilden, und der Schwanz al-lein mit Schuppen besetzt. Will man nun in jedemGeschlechtc die Arten bestimmen, so zählet man dieSchilde besonders, und die Schuppen des Schwan-zes auch wieder besonders, denn da ist in bcyder An-zahl ein großer Unterschied: weil aber die Schilde inder Thar nur verlängerte Schuppen sind, die bcy demSchwänze so klein werden , daß man sie nicht leichtvon den Schuppen unterscheiden, und daher leicht ei-ne ganz irrige Anzahl von jeden heraus bringen kann;so ist nicht anders zu helfen, als daß man die Schup-pen und Schilde zusammen in einer Zahl zähle, sowird doch die addirle Zahl mehrcntheils eintrejfcn, dennwo einer ein paar Schilde zu viel zählet, da muß eceiir paar Schuppen zu wenig bekommen, und alsohoch in dex Hauptstrinma cinstinnM werden, und