k. Vier-
finge-
rig.
Gestalt.
118 Dritte Cl. r. Ord. KrieckendeAmphib.
unterscheiden: denn der Name Salamander ist al-lenthalben angenommen, wiewohl es auch nicht anandern Benennungen fehlt, als zum Excmpel inden veischiedcnen Provinzen Frankreichs: kluvi-ne, iViirtil, Llan6e, -^lebrenne,
I-uverne, 8ourcl, iVIouron, bcy den Deutschen:Molch, Ulni, und dergleichen.
Der Salamander ist überhaupt etwan sechs Zolllang, und einen Zoll breit. Der Kopf ist dick, breit,platt und stumpf, der Hals kurz und etwas runzlich,der Körper dick, feist und breiter als bei) den andernEidechsen, der Schwanz dick, so lang als der Rü-cken und am Ende stumpf. Die Vorbei süße sind vicr-fingerig. Alle Finger sind dick, stumpf und ohneNä-gel. DicKaul ist glatt und ohncSchuppcn,anden Sei-ten und nach dem Bauche zu etwas runzlich, an demRückgrade hinunter mit zwcnen Reihen Warzen be-setzt , aus welchen eine milchichre Feuchtigkeit geprcs-set werden kann, auch sonsten sehr porös, und zumAllsfchwiken der Feuchtigkeiten geneigt, obgleich sonstdie Kaut glänzend trocken ist. Was aber die Farbebetrift, so ist selbige sowohl als die Zeichnung, nachden verschiedenen Landcsarten verschieden. Mehrcn-thcils ist die Farbe der obcrn Thcilc glänzend schwarz,und unten gelblich, fällt aber bey einigen oben in dasblasse oder graulichrc, und »inten in das wcisse odcrblaulichte, oder auch wohl in das braune. DieZeichnung hingegen wechselt sehr. Die Flecken näm-lich sind bey den Schwarzen schwefelgelb, bcy andernblasser, und bestehen bald in zweyen Linken auf demMücken, bald in einem breiten geschlängelten Bandemit rund abgestumpften hin und wieder herauslrckcn-dcn Enden, bald ln einem unterbrochenen Bande,bald aber in ungleich gesetzten Flecken und Spren-keln von verschiedener Größe, in welchem letzter» FallUkrn sic Sttrnjalamander nennt.
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