i;6 DritteCl. l. Ord.Kriechetide Amphib.
L.Dier- Sie leben von Insecten, jungen Fischlein,finge« Froschcycrn und Wasserlinsen, doch können sie auch"2 eine lange Zeit ohne alle Nahrung dauren. Zuwei-len begeben sie sich auch auf das Land, aber ihr Gangist sehr langsam und kriechend.
Aaato- Der Körper ist bräunlich, und allenthalben mitmische hervorragenden Warzen besetzt, welche an den Sei»Wahr- weißlich sind. Der Kopf ist so breit wie derHals, rund und oben platt, die Kiefer sind breit undmit kleinenZahnchen besetzt. Das Maul ist stumpf undam Ende rund, der Rücken breit, und vom Kopse biszum Schwänze mit einer Grube versehen. DerBauch sasrangeib und braun gefleckt, der Schwanzso lang wie der Körper, an den Seiten platt undoben mit einem scharfen Rücken versehen. Die Fin-ger sind ungleich, und die mittelsten am längsten.Eine Querspalte hinter den Hinterfüßen macht denAfter aus, unterhalb derselben aber befindet sich nocheine in die Lange klaffende Spalte. Die Gehörwcrk-zeuge sind auswendig kaum sichtbar, und die Gehör»kuschen mangeln, da doch die Eidechsen sonst dasTrummclfell äußerlich sichtbar, und alle Gehörkno»chcn haben. Doch ist ein halbzirklichter Canal vor-handen, nebst einem Labyrinthgange, wie bcy denRochfischen. Ferner treten die zwey Lungenadernnahe bcy dem Herz in die unterste Hohladcr, dahercs vermuthlich kommt, daß sie so lange unter demWasser, ja mitten in dem zugefrornen Eis aushal,tcn können. Wenigstens treten besagte Adern beyden Schildkröten und Schlangen unmittelbar in dasHerz, und bey den Fröschen in das Herzohr.
Vormals wurden auch diese Salamander in denApothccken gebraucht, doch jetzo nicht mehr, undwas die Alten von ihrem Gift Vorgaben, ist unrichtig,denn sie sind unschädlich. Isb. II. 6^. z.
45. Der