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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
103
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122. Geschlecht. Eidechsen. ' roz

wafnet. Die Haut ist fein schuppige. Die Zunge 0.Lanz.dick und kurz. Die Farbe bläulicht « aschgrau mit schwan,wcißlichten Flecken, untenher aber etwas blasser.

Lad. III. i.

Diese rare nnd seltne Art wird in dem süd-lichen America, zuweilen aber auch in Egyp-ten und in dem gelobten Lande in Gebüschenund steinigten, auch verwüsteten Oertern gefunden.

Ihre Lebensart ist auf.den Baumen, da sie voneinem Aste auf den andern zu springen und zu flie,gen wissen. Sie gehen auch zu Wasser, und inbcyden Fällen dienet Ihnen der Kamm auf demKopf und auf dem Rücken zu Flügeln und zu Flos-sen , und cs scheinet, daß sie deßwegen den Kammauf dem Kopfe aufblähen können, damit er imFliegen leichter, und im Schwimmen besser überWasser zu halten sey. Wenn sie aber stille sitzen,so hängt der Rückenkamm schlaff herunter.

26. Der Kammleguan. I.3cerr3 IAU2N3.

Die indianische Benennung IZULNL und 26.VvanL ist von den Europäern, die in Indienwohnen, schon längst zur Gemächlichkeit der Aus«spräche mit hezuan vertauscht, welches wir beybe- l'ab.lllhalten, wiewohl diese Eidechse auch sonst 8enem- iix. 2 .bi genennet wird. Die beygefügte Abbildunglab. III. 6^. r. ist nach einer mittelmäßigen et-wa ein und einen halben Schuh langen Art von derInsel kvrmola gemacht; die Beschreibung aberwollen wir nach unscrm Exemplar, welches dreySchuh lang, und von der Insel Euracao gebür-tig ist, mittheilcn, da es mit jenem einerley Artausmacht.

Der Kopf ist klein, oben flach, mit runden Gestalt,perlenartigen Schuppen besetzt, die Augen groß,

G 4 bey