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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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46 Dritte Cl.!. Ord. Kriechende Amphib.

rrischk- gcnennet. Eben dieser Zeichnung halben heißtsie auch die Gestirnte , denn die gelbe Linien gehenwie Strahlen aus, und werden durch die ins gcvier,te umlanffende Quctlimen wieder aufgefangen. DasSchild selbstcn ist sehr hoch gewölbet, und die Bist,ter sind alle ringsherum voller Gruben und hocke,richt, doch so, daß das mittlere Feld jedesmal eineerhöhete Flache abgiebt. Da« Brustbein ist nach hin«ten;u scharf ausgerändelt, und von gelber Farbe.Die hintern Füße sind an diesem Thiere mit einerSchwimmhaut versehen. Das Vaterland ist Asten,woselbst man sie in der Größe von zwey Fäusten, dcß,gleichen auch so klein, als eine Kinderfaust findet.Siehe H. XU. liF. i.

14.

?werg-

fcbild-

kröte.

kulilla.

14. Die Zwergschildkröte.

?!ia.

I'eltuelo

Weil diese Art nicht einmal so groß als eineHandfläche wird, so führt sie den Namen ktMz,welches wir durch Zwerg ausdrücken, weil wir dochin jedem Geschlechts Zwerge antreffen. Das Schildsichet von oben der Gestalt nach einer halb durch,schnittcnen Kugel gleich, die Blatter aber, die dasSchild decken, sind schiefe, einigermaßen gewölbteVierecke, welche am Rande gestreift sind, und in derMitte erhabene punctirte Felder haben, davon die erstenzwey einen scharfen Rücken haben, die übrigen aberetwas flacher gewölbt sind. Um das ganze Schildgehet eine weiße Binde. Das Brustbein ist vornganz, und hinken ausgeschweift, der Farbe nach ct-was röthlicht. Das Thier hat übrigens einen kurzenSchwan; und kurze Zähen an den Füßen, so näm-lich, daß sie sich an den Vörderfüßen, daran fünfNägel sind, nicht einmal spalten, und an den Hin-terfüßen, woran sich vier Nägel befinden, kaumvoneinander unterscheiden. Die Schenkel sind nackigst

und