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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
18
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1 .

Niesen»

schild-

kröte.

l'Lb. I.L§. l.2

Z.

i8 Dritte Cl. i Ord. Kriechende Amphib.

klein, und hat einen ungezähltesten Mund, der dasAnsehen eines krummen, Vogel-oder Habichtsschna-bcls hat, daher sic auch von den Seefahrern öfterskapLMe Leieren, oder Papageyschttäbel genen-net werden. Das Schild hat vierzehn Schildkröt»blatter, ohne diejenigen zu rechnen, welche den brei-ten Rand ausmachen, und jedes Blat ist etwa eineSpanne und etwas darüber lang, denn man findet vondieser Art sol he, die einen drey Schuh langen, Unddritthalb Schuh breiten Körper haben. Die.gcförmigen Zacken des Randes, entstehen nur vonden Spitzen der übereinander geschobenen Blatter»womit der breite Rand belegt und cingefasset ist, unddie Blatter von dieser Schildkröte geben das aller-schönste Schildkröt, indem sich Helle-und dnnkclka«stanienbraune Flecken, in einen halb durchsichtigenhochgclben Grund, wie Wolken hcrumziehen

z. Die Riesenschildkröte. Hüuäo Uy-628 .

Man muß hier nicht und Wcla8 vor

einerley halten, denn der Name soll nicht hlicillLscyn, der seiner Ohren wegen berühmt ist, sondernund ist eines griechischen Ursprungs;man mag ihn nun entweder von lVl)?c!a 2 c>MLi, ei-nen Grauen vor etwas haben, oder von vl^-chc>, in Feuchtigkeit und vielen Morast lebenUnd damit aUsgefüllek seyn, herleiten, so kannes beydes auf diese Schildkröte sehen, denn sie ste-het scheuslich genug aus, und ihre Lebensart ist imWasser. Wenigstens wurde der Name denMeerschildkröten überhaupt schon vor Alters, unddieser Art ins besondere von dem Seba beyqeleget.Wir aber wollen sie, da sie eben die größte Art ist,und würklich zu einer riesenmäßigen Größe wächst,die Riesenschildkröre nennen.