16 DritteCl. k. Ord. KriechendeAmphib.
llch vornen, aus welcher der Kopf Und die Vorder«fuße, und hinten, woraus der Schwan; und dieHinderfüße hervortretcn, die sie aber auch alle ein-zichcn, und unter der Schale verbergen können.Diese knochichte Substanz ist auf mancherley Artin Feldlein abgetheilet, und bcy manchen, Vorzug«lich den größer« Arten in Asien und Af.ica,mit Blattern belegt, welches das hornartige be«kannte Schildkrör ist.
Eigen« Etliche derselben leben im Wasser andere auf
schäfte», yem Lande, und haben sämtlich ein ;ähes Leben, sodaß sie sich noch vierzehn Tage hernach bewegen,nachdem man ihnen schon den Kopf herunter geschnit-ten hat. Sie sind ferner in der Begattung sehrlangsam, indem solche öfters einen Monat langdauert. Sie legen alle miteinander Eyer, die miteiner häutigen Schale, wie die Windeycc derHühner, umgeben sind, und nähren sich von sehrwenigen Feuchtigkeiten, so daß man sie auf langeZeit in einem feuchten Keller, ohne alle andere Nah»rung frisch und lebendig erhalten kann. Ihre großeÄhnlichkeit macht die Bestimmung der Ver-schiedenheit mühsam- davon der Ritter folgendefünfzehn Arten angiebt.
Leder« Lederschild. I'ettuöo eonacech
Orri». Wir nennen diese Schildkröte, nach dem Bey«
ee,. spiel des Rirrers, Lederschild, indem die Schalenicht mit harten Schilden, sondern nur mit einer le«derartigen Haut bedeckt ist. Es ist aber derRücken dieser Schildkröte nicht, wie die andern, or«deutlich gewölbet, sondern es macht das Gewölbedes Rückens viele Ecken. Die Füße dieses Thle«res endigen sich in Flossen, (daher es zu den See»Schildkröten muß gerechnet werden, - und haben