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r>e verlängert und gegen einander umgebogen sind, sodas; sie einander vorbey schlagen, und sich kreutzen,daber der Schnabel eine scheerenförmige Gestaltbekommt. Er wurde bei) den Schriftstellern I.oxiL8^nannt, welcher Name nun mit curvirostra vcr.wechselt ist. Die Farbe dieses Vogels ist nicht alle,reit einerley; durchgängig zwar ist er graulichtbraun,unten blaßroch, gelb oder weiß, jedoch findet manauch in den pyrenälschen Gebürgen röthlichtschwar,re mit einem Hochrothen Kopfe. Sie sind nicht grös-ser als die Finken, halten sichln den europäischenTannenwäldern auf, und wissen mit ihrem krummenSchnabel die Kerne aus den Tannenzapfen, welcheihre Nahrung sind, hervor zu hohlen, indem sie dieZapfen, nach Art der Papageyen, mit der einenKralle halten, und an den Schnabel bringen, umdie Schuppen abzubrechen und die Kerne heraus zuhohlen. Ohncrachtct sie klein sind; haben sie doch ei-ne große Starcke in dem Schnabel, indem sie sogareinen Apfel spalten, um die Kerne zu bekommen,daher sie auch von den EngeUändern 8Lke16-^.p-ple genennet werden. Zuweilen essen sie auch Hanf,saamen und Wachholderbeere.
Wie wunderbar einem auch der oben beschriebeneBau des Schnabels Vorkommen mögte, so muß mandoch denselben als ein natürliches Kennzeichen dieserArt ansehen, indem sie allezeit mit einem solchenSchnabel gefunden wird. Wir wollen zugleich an-merken, daß es manchmal auch unter den Ler-chen, Sperlingen und Finken solche Kreutzschnäbel^ für Mißgeburten zu halten sind; we«mgstens haben wir selbst einmal einen solchen Sper-l ng gefangen, dessen Kiefer als lange krumme Ha-EEer vorbey giengen, so daß es ihm zuletztH ""möglich wurde, einiges Futter zu sich zu neh-n j ""d er auch darüber verhungern mußte.
Lmne II. Theil. Mm 2. Der