72. Geschlecht. Pelican. ZZI
8o1an6 6ole, und wegen seines hochtrabenden We- H.sens der Oentleman, daher ihn auch die Hollän- Saar«der san van Oent nennen. Wnabel
Er ist so groß, und stehet fast so aus wie eineGans, an Farbe ganz weiß, doch sind die erstenSchwingfedern und Füße schwarz. Bey den altengehet ein gelber Strich über den Kopf, Hals undRücken. Zur Seiten des Kopfes sind kahle Flecken,in welchen die Augen stehen. Der Schnabel istlang und bläulicht, und hat zur Seiten schmaleRinnen, statt der Nasenlöcher, an der Spitze abereine Krümmung und Kerbe, um die Fische wohl undfest anzufassen. Sie sind fett, und die Jungenschmecken vorrrcsiich. l ach. XI. r.
Auf besagter Insel Baß sind sie so häufig,daß man fast keinen Fuß versetzen kann, ohne aufein Nest zu treten, sie ziehen wolkenweise herum,für ihrem Geschrey kann man seine eigene Wortenicht hören. Sie legen nur ein Ey, und die Jun-gen sind im ersten Jahr braun , mit dreycckigtenweißen Flecken. Er kommt bis auf zwey Meilenvom Ufer, und zeiget die Ankunft der Heringe an,weil er selbigen folget, und auf sie aaset.
6 Der Fischer, pelecanus piicLtor. 6.
Fischer»
Dieser Vogel muß sich für einen Narren schel- piks-ten lassen , weil er so einfältig ist, daß er sich auf tor.den Schiffen fangen läßt, auch wenn er einen Fisch ^k>.X.gefangen hat, von dem Fregarvogel No. r. ge-zwungcn wird, seinen Fisch ihm zu übergeben. We-nigstens nennet ihn Braun oder Ein,
falrspinsel; die Holländer nennen ihn oderl^larr. Wir bleiben bey dem Namen Fischer.
Der Kopf, Hals und Rücken sind braun,
Bauch und Brust weiß, die Schwanzfedern bräun,
licht,