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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
99
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4z. Geschlecht. Eulen. 99

Die Figur, welche wir mitthcilen, stellet zwareine iraliänische Horneule vor, die über und überröthlicht aschgrau, und mit großen braunen Fleckenbesetzt ist, auch einen weißen Ring von Federn umdie Äugen hat, der den gelben Augenring umgiebet,sonst aber mit der vorbcschricbcnen von cinerleyArt ist.

Wenn man auf alle Abweichungen in der Far«be und Zeichnung der Federn sehen wollte, so muß«re mm bier auch noch einer dunkel aschgrauen Ame-ricamscven, sodann der Brasilianischen, wel-ch: (mkuro gcnennet wird, nicht weniger einer Me«xicanischen, die den Namen l^ecolorl, oderGoldauge ( wegen der gelben glänzenden Augen )führet, Erwähnung thnn: allein wie würden wiruns sodann innerhalb den Gränzen eines einzigenBandes cinschränken können?

5 . Die Vaumeule. Ltrix-Lcoxs. Ba^', 1 ,,

Vermuthlich hat die griechische Benennung «/cop's.8copr, ein Absehen auf die poßirliche Gestalt und lä- g?rb.IVchcrliche Bewegung dieses Vogels; wir aber nen« b§. 2 .nen sic darum Baumeule, weil sie allezeit in denBäumen nistet, und nicht in den Stcrnritzen. Sieist zugleich die kleinste unter den gehörnten Eulen,und nicht einmal so groß als das Käutzlein, dahersie auch von Briston perir Duc genennet wird.

Die Hralianer heißen sie ^loclmrello, 2ivetra,oder Eliirino. Die Engellander chsttrle llorn-ovvl. Die Franzosen llluarre, oder Lkouerre.

Die Holländer Loom-Uilrje. Bcy uns kommtsie auch unter dem Namen Gcockeule und Wald-eule vor, und ist allenthalben in den europäi-schen Wäldern zu finden.

Dst Farbe ist grau, röthlicht, braun undschwarzlicht melirt, wiewohl sie ober; mehr braun,

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