98 ZweyleCl. l.Ordn. Habichte.
mit einigen weißen Flecken auf den Flügeln bezeich,riet. Die Kehle ist wcißlicht , die Brust hell asch,grau mit schwarzen Strichen und gicbt hin und wie.der einen braunen Widerschein. Am Halse befindensich schwarze Flecken auf einem röthlichrcn Grunde.Die Federn, welche die Füße bis an die Krallenbesetzen, find blaß aschgrau. Das Vaterland ist'Virczinien, und cs gicbr ähnliche um Hudsons«Day. Hb. LV. ti^. i. jMnius hat den Na-men Hcho.
4. Die kleine Horneule. Lrri'xOtus.
Kleine
Horn- Die Iriechistche Benennung Otus, scheinet sicheben sowohll als die vorige lateinische ^lio, auf dielab. sogenannten Ohren der Eulen zu beziehen. WirXXII. nennen diesen Vogel die kleine Hornculc, weil dcr-r. selbe nicht größer als eine Krähe ist, denn die Lan-ge macht etwa vierzehn Zoll aus, und die ausge-breiteren Flügel beschreiben drey Schuh. Die Far-be ist von oben zierlich braun, rostfarbig und weißmclirt. Von unten aber sind die Federn an der- ' Wurzel rostfarbig, an den Spitzen weißlicht, undsowohl in die Lange als in die Quere braun ge-streift. Die vier äußern Schwanzfedern sind rost-farbig mit braunen Querbändern. Die sechs Fe-dern, welche die Ohren auömachen, sind in der Mit-te die Länge herab braun, an der äußern Seiteröthlicht, und an der inner» weiß mit braunen Fle-cken. Die Federn, die an der Wurzel des Schna-bels und um die Augen stehen, haben keinen Bart,sondern sind Psiaumenfedern. Siehe ad. XXII.ftg. i. Man findet diesen Vogel allenthalben inEuropa. Er nistet sowohl in hohlen Bäumen,als ln Steinkluften und Gebäuden, und kann zurJagd abgerichket werden.
Die