4;. Geschlecht. Eulen. 95
L>. Dm Rahlfuß, welcher wider dieGewohnheit, ungefederte Füße hat, und daher vonden Franzosen Io ßränä One öectiauÜL genanntwird, ob er gleich im übrigen mit der vorigen Artvollkommen überein kommt.
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Die Epbemerides der Naturforscher ent- Mato-halten eine, von dem l). Muralc angestellte Zer- mischeglicderung, eines bey Zürich besonders schonen ge- Anmer-fangcnen Schuhus, wovon wir hier das hauptsäch- kungen.lichste mittheilen wollen, um sich von der inner»und äußern Beschaffenheit dieser Vögel überhauptden nöthigen Vegrif machen zu können.
Der Schnabel war spitzig, und mit zwey Oef-nungcn, gleich den Nasenlöchern, durchbohret. DieAugen waren groß, stunden tief in ihren Höhlen,wurden mit sehr großen Augenlicdrrn gedeckt, undhatten einen gefederten Ring. Hinter diesen Augen-kingcn sähe man zu Heyden Seiten die mit halbmond-förmigen Klappen bedeckten Ohrenlöcher. Hinterdieien Klappen lag das Trommelhautlein in seinemknochichten Ringe. Die Federn waren hinter denOhren zurück gebogen, um das Gehör nicht zu ver-hindern. Sie waren also nicht so gekrauset, wie dirFedern der Augcnliedcr, richteten sich aber hoch undbreit über die andern in die Höhe, hatten auch ei-ne gelblichtrothc Farbe, dahingegen die Augenfs-dcrn weiß waren. Die Rückenfedern waren him-melblau, und gleichsam mit Pfauenaugen bezeich-net. Der Schwanz und die Flügel hatten einenblossen mit drey oder vier grauen Strichen besetztenGrund. Die Brust und der Bauch waren weiß undhin und wieder mit schlvarzen Puncten gezierer. DieFuße, waren bis an die Nagel gefedert. Die Langewar über eine halbe Elle, die gurgebreiteken Flügelaber über eine Elle.
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