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Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
287
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gebrauch u. mistbr. der znnge. (L.z .4.) S. Jarobi. Weltseindschast. 287

-. Denn wir'fehlen alle manchfaliig-lich. Wer aber auch in keinem wort sch-iel: der ist ein vollkommener mann, undkann auch den ganßcn leib im zäum Hallen.

z. Siehe,' die Pferde halten wir in Mi-men, dast sie uns gehorchen: nnö lenckenden ganßcn leib. 'Ms.zi,-.

4. Siche, die schiffe, ob sie wol so grosssind und von starcken winden getrieben wer-den.werden sie doch gclenckcl uiit cincin klei-nen rüder, wo der Sin will, der es regieret.

;.Mo ist auch die 'zungc ein klein glicd,und richtet grosse dinge an. Siehe, ein kleinseucr, welch einen walü zündet» an?

'Ps.i-,4.e.Ps.!7,?.

«. llnd die zunge ist auch ein seucr, eineweit voll unaerechtigkeit. Mo ist die zun-ge unter unser:: gliedern, und'beflccket denganßcn leib: und zündet mffall unfern wän-de! , wenn sie von der Hölle entzündet ist.

17. Di^wcishelt aber von oben her, istMiss erste keusch, darnach sricdsam,gelinde,löstet ihr sagen,voll barmhcrßigkeit »nd gu-tMüMe,unparke8isch, ohne heuchele!,.

iz. Me Frucht aber der gercchtigkeitwird gcsaet im friede denen, die den friedenhalten.,^-»«i»»' "Ss.zr,i7.

Das 4 Lapirel.

i.Äsl^Dhcr kommt streit und krieg untereEVeuch? -Kommks nicht daher: auteuren wohliüsten, die da' streiten in eurengliedern? 'Rom./,2;,

a. Zhr seyd begierig, und erlangets damilnicht: ihrhassetund neidet, undgewinnet damit nichts: ihr streitet und krie

z. Zhr bitte? unö'WgetMicht: dar-um, dass ihr übel bittet; nmilich dahin/ihrs mit eure» wohllüsten verzehret.

7. Denn alle natnr der thiere? stMer ^4- M ehebrccher und ehebrecherinncn,Vögel, und der schlangen, unddermeer- wisset ihr nicht, dass der'well freundschaslwunder werden gczahmet, und sind gczah- stsDltes fcindschaft ist? Wer der welkliict von der menschlichcn natur: freund scgn will, der,wird stSStles feind

s. Kbcr ^men,das

-. Durch si>... . . . . . . .

und durch sie stuchcn wir den Menschen, net, gelüstet wieder den hast? ^<5,-7.«ach dem' bilde KDktes gemacht. 6/UnS gibt' reichlich gnade. Sinte-

mal die schrisl saget: f KStt wiederstehet1°. Aus Einem munde gehet loben und hoffärligen, aber den demüthigen gibt

fluchen. Lssollnichl, liebenbrüder,al- crgnadcHALMK^ 'Lph.2,4.7.

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11. Tuillct auch ein brunn aus Ekncinloch süst und bitter?

iL. Kann auch, lieben brüder,ein fcigen-baum ölst, oder ein wcinstock feigen tra-gen ? Mo kann auch ein brunn nicht salßigund Me wasser geben.

iz. Mer ist' weise und klug unter' euch ?Der erzeige mit seinem k guten wandcl seine

werckefinderEmu^undwE^

14. Habt' ihr aber biktcrn ncidMzanck in eurem herßen: so rühmet euchnicht, und lüget nicht wieder die Wahrheit.

-Epl>.4,,'. . . . ..

1;. Denn' das iji nicht die Weisheit , dievon oben herab kommt: sondern irdisch,menschlich und tcufelisch. ' 1 Lor.2,L.7.

is.Denn 'wo neiü und zanck ist,da ist Un-ordnung und eitel böse ding. ' 1 Lor.z,z.

fHiobEA.'Matth.2Z,i2.rc.

7.H0 scgd nun ÄStt unterthanig: 'wie--erstehct dem teufel, so fliehet er von euch.

, ^ ;Eph.S,rr.ftq. i Perr. 5 , 9 . ,

li?NaWt euch zu -Mt, so nahet er sichzu euch, t Reiniget die Hände, ihr sünder :und machckurcherßcn keusch,ihrlvanckel-ipüthi«nkB^<'.-;f Sach.i,z. t LschiS.MK?°Md elend,' und traget leide, undweinet: euer lachen verk/hre sich in wei--ncn, und eure freude in traurigkeik.

^ 10. 'Demütlstget euch vor eMt, sowird er euch erhöhen. 'te-le-.F i Aetr.?,s.

iiMfkmedet' nicht unter einanderstie-ben brüder: wer seinem bruder afterredct,und urtheilct seinen brudcr; der aftcrredetdein geseß, und urtheilet das geseß. Ur-theilest du aber das geseß: so bist du nichtein thater des qeseßes,sondern ein richter.

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12. Li