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Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
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1052
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IasoniS ende.

glück wäre; sondern liest sich düncken, ersiegele wieder seine feinde, und siegele wie-oer seine birger.

7. Lr konie abergleichwol dasregimentnicht erobern: sondern 'krigte seinen lohn,wie er verdienet hatte; und flöhe mitschänden wieder in der Ammoniter land.

n. Da ward er zuletzt verklagt vorKreta, der Araber könig: dast er von ei-ner stadt in die andere fliehen mufle, undnirgend sicher war. Und jedermann warihm feind: als einem, der von seinem ge-setz abtrünnig war. Auch verfluchte ihnjedermann, als einen vcrrather und feindseines Vaterlandes: und ist also inEgypten verflossen worden.

Und wie er viel leutc auS ihrem va-terlanüe vertrieben hatte, so mufle er auchselbst im elend sterben zu Laecdamon: daer verhofiete einen anfcnthalt zu finden,weil sie mit einander gefreundet waren.

10. Aber wie er viel unbegrabcn hin-

geworscn hat: so istcrauchhingcstorben,dast niemand um ihn leid getragen. Und

Hai nicht allein nicht das glück gehabt, daster in seinem vaterlande wäre begrabenworden: sondern hat auch in der fremdekein grab haben mögen.

11. Als dem kdniq solches vorkam: ge-

dachte er, gantz Hudaa wurde von ihm ab-sallcn. Und zog in einem grimm ansEgypten,und'nahm Jerusalem mit gewallein. 'iMacc.i,-i.rr.

ir. Und fliest die kriegsknechte erschla-gen ofln alle bannhcrtzigkeil, was sic sun-dcu auf den gaffen und in Hausern.

iz. Ja würgcte man durch einanderjung und alt, mann und wcib, kinder undjungfrauen, ja auch die kinder in derwiegen:

14. Dast also in dreyen tagen achtzig tau-send umkamen, viertzig tausend gefangen,und bcy achtzig tausend vcrkauffi wurden.

1?. Aber Rntiochus liest ihm an diesemnicht genügen, sondern griff auch die heilig-ste statte auf erden an: und Menclaiis, derrerrather, führet« ihn hinein.

16. Da raubctc er mit seinen verfluchtenHänden die heiligen gcfässc: und alles, ivaS-je andern sönige zum tcmpel gegeben hat-ten zum schmuck und zierde, das raffele ermit seinen sündigen häudcn hinweg;

Da» 2 Buch (Lap.;.)

Kntiochi tgrannkd

UndubcrhubsiM^H;n cht, dass der -HErr solches vnhenget«über die, so in der stadt waren, um ihrerfundc willen. Das war aber die ursackedast KStt die heilige statte so schändlichzunchtcn liest. ^

1». Sonst solts dem Anliocho eben gan,

gen scyn, wie dem -Heliodors: der vom kS-nig Scleuco gesandt war, die' schatzkam-mer zu besichtigen; und ward wohl darobzerschlagen, dast er mufle von seinem fre-veln vornehmen abssehen. ' c.z,2z.sea.

i?. Denn AStt hat das volck nichtauserwehlet um der stättc willen, sonderndie stätte um des volcks willen.

ro. Darum »niste sich der heilige tem-pcl auch mit leiden, da das volck gestrafftwar-: wie er auch wiederum des volcksgenost. Denn wie der tcmpel von denfeinden eingenommen ward, da derHErr zürnete: also ist er wieder zuehren und zu recht kommen, da der -HErrihnen wieder gnädig ward.

21. Die summa aber alles, wasAntio-chus aus dem tempel geraubct hat, sindachtzehen hundert ccntncr silbcrs: dienahm er mit sich und zog flugs gen An,tiochia mit einem solchen stoltz und Hoffart,dast er gedachte, er wolle nun die erdemachen, dast man daraus schiffete, wieaus dein mecr; und das meer, dastman darauf wandelte, wie aus der erden.

22. Und liest hintenhin zu .jerusalemetliche amllcmc, bdse buben: Philippumaus'Mrygia, der noch arger und wilderwar, denn sein Herr;

2z. Zu Karizim Rndronicum; und ne-ben den beyden Mcnclaum, welcher überdie andern alle war, 'dast er sein eigen volckso plagte. 'c^-40.

24. IVeil aber RntiochuS den Me-so gar feind war: 'schickte er ihnen de»schändlichen bubenNpollonium in,! zweyund iwaiitzig tausend mann ins land, undgebot ihm, ^cr solle alle crwackiscne mannererwürgen, die wciber aber und dasjuagevolck verkauften. ' > Niacc.i,;°.sg.

2;. Als er nun vor .Zerusale», kam, stel-lcte er sich friedlich blS ans den sabbalh.tag, dadieZüdenanseiren: da gebot er

fl,igs seinen leuten, sie sollen sich rüstcm

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