Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
926
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s-L Holofernes machet ein banqnck, Da» Luch (L.ir.iz.)wird entzSudeta m^chesausrichten, wk dn gesagt käst: so iz. NakamBaqoazuZndiMsLsoll <r auch men, Vt, sezin; und du soll frau, ihr wollet euch nicht wcwrn.Lgrofi werden begm konigc NcbucadNe- »an Herrn zu ehren zu kommen, und Mzar, und dein nume soll gepreiset werden ihm cstcn und trincken, und frölick kenn ^imgangenkonigreich. 14. Sa sprach ZMH : Midarfick,

Das-aLapie-l. meinen,Herrn versagen ?

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Alles, was chm lieb ist, bas will ich

-.< 7 >,A liest er sie hinein Men in die

schahksmn»r,da sie bleiben solle: sz.s,

und befahl, dast man sie von seinem lisch vor chm ^ ^ nnd stnnb

^"?Mr Zudith antwortete,und sprach:

Zch darf noch nicht essen von deiner speist, ^ warentzünd.kmiibrilnstge.

dast i?»mi>t,nielnversündiae; sondern ich t> / , .. _ e.iL, iy.

davon

habe ein wenig mit mir genommen,will ich essen.

z. Da sprach Holofernes selbst: Wenndas auf ist, das du mit dir bracht hast, wo-her sollen wir dir anders schaffen ?

4. Zudith antwortete: Mein Herr, sogewistdn lebest, che deine magd alles ver-zehren wird; so wird ÄDlt öurch mich aus-richien, was er vor hat.

;. Und da sic die knechte ins gemachsühren wollen, wie er befohlen hatte:

6. Bat sie, dast man ihr crlaubcte,abends und morgens heraus zu gehen undihr gebet zu thnn zum HL 1 MN.

7. Da befahl Holofernes seinen kam-meröicncra, dast man sie -reg tage sollefrei) ans und ei» lasten gehen, ihr gebetzu thnn zu ÄStt.

«. Und des abends ging sie heraus indas thal vor Bethulia, und wusch sich imwaster.

?. Darnach betete sie zumHLRRN,dem chSlt Zsrael: Last" er ihr glück gäbe,sein volck zu erlösen. 'c.s,,;.

10. Und ging wieder in das gczelk, undhielt sich rein, und ak nicht vor abends.

11. Am vierten tagcmachteHoloscrm'

ein'abcndmahlseinennahcstendienernal- werei vauo-om-»,--- -.v.^ v

lein, und sprach zu Bagoa, seinein kämme- vertrauen aus dich habe vorgenommen,eHrer: Kche hin und berede das Lbraische du deine stadl Zcrusalcm erhöhest, > »

18. Und sprach zu ihr: Sille nieder,trinck und seg frolich; dmn du hast gnadesundcn beymir.

i?. Und Zndith antwortete: Za Herr,ich will frölick schn; denn ich bin mein le-benlang so hoch nicht geehret worden.

Und sie ast und iränck vor ihm, watihr ihre magd bereitet hatte.

ri.UnöHoloscrncs war frölich mit ihr:midlranck soviel, als er sonst nicht pfleg»zu trincken.

Das iz Laplicl.

Enrbäuptunq HvlvferniS: Dancksagunq Judithundikreü »olcks.

i.k?>N es nun sehr spät ward, gingen sei-st^/ ne dicner'hinwcg in ihre gezelt:«ndsie waren allesamt irunckemr. Und Bagoa machte desHoloscrniikammer zn, und ging davon. Und Zu-dilh war allein bei, ihm in der kammer.z. Na nun Holofernes an bette lag,

truncken war, und schließ:

4. Hprach Zndiih zu ihrer mag», sie fal-te draustcn warten vor der kammer.

5. Und Zudilh Irak vor das belle, andbetete heimlich mu thronen,

L. Und sprach: HM,-Wll./racl,

'stLrcke mich und hilf mir gnädiglich da«wcrck vdllbringm, das ich mil gachm

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weiß, dast sic sich nicht wegen zu mir zukommen; 'Lsth.i,z.;.

ir. Denn cs ist eine schände bex den Ks-tzrern, dast ein solch wcib solle nnvcschlaf-seu von uns kommen und einen mann ge-aarret habe».

zugesagthast. ' Nicht.-s,r^

7. Meh solchem gebtt trat sie zu der

seulen obeil am bc.'tc; und lange» da«schwcrdl, das daranhing; ,

8. Und zog cs ans, und ergrig lhu oegmschöpf, u--ö!prach°ber»ial:'H'

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