Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
631
Einzelbild herunterladen
 

Lob-er weiSHeit. (Lap.z.g.) Saiomomg,

Kottlose zu meide«. Sz>

?»»

''ti,

W

.'5

rz. Denn wirst du sicher wanücin auf-einem wege, daß' -ein fuß sich nicht stof-fen wird. 'Ps- 37 , 24 -

24. Legest du'-ich; so wirst du dichnicht fürchten, sondern süffe schlaffen:

>; M«r-s,s. Ps z,s. P54,s.

Daß' du -ich nicht fürchten dürfestvor piötzlicheln schrecken; noch vor demsturm dergottlosen, wenn er kommt.

*Ps. H2,7.

-s. Denn der HERR ist dein'trotz:-er behütet deinen fuß, - er nicht ge-fangen werde. "c.i->,r?.

« 27. Wcgere'dich nicht dem dürftigenguts zu thun, so deine Hand von KStt hatsolches zu lhun. 'Tob. 4 , 7 . 8 .

-s. Sprich nicht zu deinem freunde,Ache hin, und,koinm wieder, morgen willich dir geben: so du es doch wol hast.

29. Trachte nicht böses wieder deine«freund, der aus treue bcr> dir wohnet.

zo. Hadere nicht mit jemand oh« ur-sach, so er dir kein leid gethan hat.

zi.' Lisere nicht einein freveln nach, underwehle seiner wege keinen. ' Z)s.z 7 ,i.

32. Denn der HLRR hat greuel andem abtrünnigen, und'sein geheimnististbcg den frommen. ' Zös.2;, 14.

zz. Im Hanse des gottlosen' ist der stuchde? HERRN, aber das Haus der gerech-ten wird gesegnet. ' z Ms.2«,i4. scgq.

» 34. Sr wird der spöltcr spotten, aberde» elenden wird er gnade geben.

35. Die weisen werden ehre erben: aberwenn die narren hoch kommen, werde» sie-och zu schänden.

Das 4 Lapitel.

1. ^>Serct, meine kinder, diezuchteuersvaters: mcrcket aus, daß ihr ler-net und klug werdet.

r. Den» ich gebe euch eine gute lehre:verlasiet mein gcsch nicht.

z. Dmn ich war meines vaters sohn, einiartsE-iiMniger vor meiner mutter.

4 . ^nd crstehrctc mich, und sprach:Last dein herß meine warte aufnehmen,halte meine geböte, so wirst du leben.

5. Nim an Weisheit, »im an ver-

stand: ' vergiß nicht, Md weiche nicht vonder rede meines mundcs. 'c.z,i.

«. Verlaß sie nicht, so wir- sic dich be-halten : liebe sie, so wird sie dich behüten.

7. Denn'der weisheil ansaug ist: wenn

man sie gerne höret, und die klugheit lieberhat denn alle güter. ' Wetsh.«,>8.

8. Achte sie hoch, so wird sie dich erhö-

hen 7 und wird dich' zu ehren machen, woduflehertzcst. "iHa»i.2,3<-.

?. Sie wird dein Haupt schön schmücken,und wird dich zieren mit einer.hübschencrone.

10. Ho höre, mein kind, und nim an

meine rede: so' werden deincrjahre vielwerde». ' c.z,r. 2 Ms.20,12.

11. Ich' will-ich den weg der Weisheit

führen, ich will dich h auf rechter bahnleiten: 'Ns.32,8. HPs.27,11.

12. Daß, wenn du gehest, dein gangdir nicht sauer werde; und wenn du laus-fest, daß du dich nicht anstöffeft.

iz. Fasse die zucht, laß nicht davon: be-wahre sie, denn sie ist dein leben.

14. Komm nicht auf der gottlosen pfad,und tritnicht auf den weg der bösen.

15. Laß ihn fahren, und gehe nicht -rin-nen : weiche von ihm, und gehe vorüber.

16. Denn sie schlaffen nicht, sie habe«denn übel gethan: und sie ruhen nicht, siehaben denn schaden gethan.

17. Denn sie »ehren sich von gottlosrmbroüt, und trinckenvom wein des freveL?^

18. Wer der gerechten pfad glanN^wie ein licht: das da sortgehet, und leuch-tet bis aus den vollen tag.

ip. Der gottlosen weg aber ist wie dun-ckel: und wissen nicht,wo sie fallen werden.

20. Min sohn, merckc auf mein wort,und neige -ein ohr zu meiner rede.

21. Laß sie nicht von deinen äugen fah-ren, behalte sie in deinem hertzen.

22. Denn sie sind das leben denen, die siefinden: und gesund ihrem ganhen leibe.

23. Behüte dein Hertz mit allem fleiß:»denn daraus gehe! das leben.

24. Thue vöv dir den verkehrten mund,und laß das lastMiauI fern von dir seyn.

2;. Laß deine äugen stracks vor sich se-hen, und deine augenlicder richtig vordir Hinsehen.

26. Laß deinen fuß gleichvor sich gehen,so gehest du gewiß. ^"

27. Wanckc weder zur rechten nochzur iinckcn, wende deinen fuß vom bösen.

Rr 4 D»«