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Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
122
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Versöhnung.

sie fieustt, wie z»rzeit ihrer absonderung,so soll sie auch hie unrein segn.

r6. Alles lager, daraus sie liegt, die«anhe zeit ihres ftustcs, soll segn, wie daslager ihrer absondermig. Und alles, wor-aus sie siht, wird unrein segn, gleich derUnreinigkeit ihrer absonderung.

r/. Wer deren etwas anrllhrek, derwird unrein sign: und soll seine kiciüerwaschen, und sich mit waffcr baden, undunrein segn bis auf den abend.

rz. Mird sie aber rein von ihrem flusi,so soll sie sieben tage zchlen: darnach soll sierei» segn.

r?. Und am achten tage soll sie' zwo lur-teltauben oder zwo hinge tauben nehmen,und zm» Priester bringen vor die thür derHütte des stists. 'c. 12,8.0.14,22.

zo. Und der pricster soll aus einer ma-chen ein sAndopser, aus der andern einbrandopscr: und sie versöhnen vor demHERRN über den stich ihrer Unreinigkeit.

zi. Lo sollt ihr die kinder Israel warnenvor ihrer Unreinigkeit: üastsi^nichksterbenin ihrer Unreinigkeit, wenn sie meine Woh-nung verunreinigen, die uMeuch ist^^Nzr. Das ist das gesch Mr Ms oer ei-nen ftusi hat; und dem der same im schlaffentgehet, dasier unrein davon wird:zz. Und über die, die ihren blutstust hat;und wer einen flust hat, es seg mann oderweib; und wenn ei» mann beg einer unrei-nen liegt.

Da, 16 Lapitcl.

Jährliches versöhnopfer.

r .1 sNd der HERR redete mit Mose,(nachdem die" zwcen söhne Aaronsgestorben waren, da sie vordem HERRNopferten) "c. io,r.>c.

2. Und sprach: -Sage deinem bruderAaron, dast er ^ nicht allerlei, zeit in dasinwendige heikigthum gehe hinter dein Vor-hang, vor dem gnadenstuhl, der auf derladen ist, dast er nicht sterbe; deutlich willin einer'wolcke erscheinen aus dem gnaden-

Da, z Luch (Lap.i?.is.) Der söhnun».

gärte! gürten, und den leinen hm anflu,ben; denn das sind die heiligen kleii^kund soll" sein steisch mit wa'ffer baden,fieanlegcn.

5. Und soll von der gemeine derkiliderIsrael zween ziegenböcke nehmen zumstnd-opfcr, und einen Widder zum brandopser.

6 . Und Aaron soll den farren, lein - flud-

opfcr, herzu bringen, und sich und sei,hauS versöhnen: 'Ebr.7,-7.

7 . Und darnach die zween bocke nehmen,und vor den HERRN stellen, vor der Wrder Hütte des stists.

8. Und soll das loos werfen Über diezween bocke: ein loos dem HERRN, unddas andere dem ledigen bock.

?. Und soll den bock, auf welchen desHLrrn loos fallet, opfern zum sändopfer.

Aber den bock, aus welchen dasloos des ledigen fallet, soll er lebendig «oxden HERRN stellen, dast er ihnrcHipne: und laste den ledigen bock in diewnste.

11. Und also soll er denn den farren sei-nes sündopfcrs herzu bringen, undsichmidsein Haus versöhnen, und soll ihn schlachten.

12. Und soll einen ' napf voll glat vsm

altar nehmen, dm vor dein HLRRN ste-het ; und die Hand f voll zerstostens ränch-wcrcks, und hinein hinter den Vorhangbringen: ' c.io,i. s 2 Mos.zs,Z4.z;.

iz. Und -asränchwerck aufs feu« khmvor dem HERRN, dast M ilMvomrLuchwerck den gnadenstuhl bedecke, derauf dem zeugnist ist, dast er nicht sterbe.

14. Undsolldesbluks'vomfarrenneh-men, und »likseincmfingergegendcmgna-denstuhl sprengen vornen an: t siebenmalsoll er also vor dem gnadenstuhl mit seinem' ngxr vomblutlprMgen,.,..^' Ebr. s,-z.

Aimiach sollerdenbock, dcsvolckssünüopser, schlachten, und seines blulshin-ein bringen hinter den Vorhang: uno sollmit seinem blut thun, wie'er mit des far-ren blut gethanhat, und damit auch spren-gen vorne gegen dem gnadenstuhl;

16. Und soll also verlohnen da? hcilig-thmn von der unreinigkeil Ser kinderIsrael,lind von ihrer Übertretung, in allen ihrenfinden. Also soll er thun der Hütte' desstists: denn sie sind unrein , die umherliegen. 17.Net»

> '^Mos. 10. Lbr. ?, 7.z. ÄdndekN damltfoll er hinein gehen,mit einen, hingen farren zum sändopfer,und mit einem Widder zum brandopscr.

4. Und soll den heiligen leinen rock an-legsn, und leinen niederwaud an seinemfleisch haben, und sich mil einem lewen