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Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
24
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24 Abraham? knecht Das I

HERR Hat mich den weg geskhrct zu mei-nes Herrn bruders Hause.

-8. Und die di'rne liest, und sagte sol-ches altes an in ihrer immer Hanse.

-9. Und Rebecca halte einen brudcr,derhiest Laban: und Laban lieff zu dem mann-rausten ben -ein brunnen.

zo. Und als er sähe die spangen und arm-ringe an seiner schwcsier Händen, undßöre-te die warte Rebecca, seiner schwestcr, dasfie sprach, Also hat mir -er mann gcsagek:kam er zu dem mann, und siehe, erstundbeg den camclcn am brunnen.

zi. Und er sprach : Komm herein,-»'ge-segneter d-S -HEHMN, warum stellst du-rgnssen ? Zch habe das Haus gcräumct,UN- für die camele auch raum gemacht.

zr. Alst' tblucte er den mann ins Haus,undzäumet: die camele ab, und gab ih-iken stroh und sutter, imd Wasser zu wa-schen jeme süsse, und der männcr, die mitihn waren.

55 Und kcbtc ihm essen vor. Er sprachaber - Hch' M nicht essen, bis dass ich zu-vor mein'- lache geworben habe. Eie ani-yortc'cn: Eaqe her. 'Tob.7,ro.

Z4.Er sprach:Zch bin Abrahams knecht.

Z;. Und der -HLI'R hat meinen Herrn'reichlich gesegnet, und'ist groß worden;und ha: ihm schafe und ochsen, Wer undgvld, knechte und magde, camele und eselgegeben. - c.iz,r.

' ;§. Dazu hat' Earah, meines Herrnweib, einen söhn geboren meinan Herrn inseinem alter: dem hat er alles gegeben,was er hat. "c.-i,-.

57. Än» mein Herr hat einen eid vonmir genommen, und gesagt: Du soll mei-nt)» lohn kein weib nehmen von den töch-tern der -Lananiter, in derer lande ichwohne;

z«. sondern zeuch hin zu meines vatersHause, und zu meinem geschlecht; daselbstnfni meinem lohn ein weib.

5?. W sprach ab-r zu meinem Herrn:Wie, wenn mir das weib nicht so!« will?

4». Da sprach er zu mir: Dr-tzERR,'vor öcm ich wandele, wird seinen enge! mitdir senden, und gnade z» deiner reise geben,daß du meinem sohn ein weib nckncst vonmeiner frennüschast vnd meines vatersHause. ' c.i/,1. z Mos.«,«. Zof.22,^

Buch sLap.24.) wirbt »m die Rcbeeca ,

41. Alsdcnn soll du nicines eiöes guitsenn, wenn du zu meiner sreuudschaft kom-»rcst: geben sie dir sie nicht, so bist öu-.nei-ncs eide's anit.

42. Also kam ich heute zum brunnen,und sprach: -HERR, <8Dtt meines Herr»Abrahams, hast du gnade zu meiner reise«geben, daher ich gerecht bin,

4;. Eiche, so stehe ich hier bey der» was-serbruiincn. Wenn nun eine iungsra« her-aus kommt zu schöpfen, und ich zu ihr spre-che , Mb mir ein wenig wastcr zu triucke»ans deinem kruge;

4-;. Und sie wird sagen, Triucke du, ichwill deinen camelen auch schöpfen: das. di«seg daS weib, das der -HERR meinesHerrn söhne bescheret hat.

4;. Ehe ich nun solche warte ausaercdtbatte in meinem herßen, siche, da kömmtRebecca heraus mil einem trüge auf ihrerachtel, und gehet hinab zum brunnen, undschöpfet. Da sprach ich zu ihr: Äbmirzu trincken.

4«. Und sie nahm eilend den trug von ih-rer achstl, midsprach: Trinae, lind deinecamele will ich auch treueren. Also lranckich, und sie lrenckeie die camele auch.

47. Und ich fragte sic, und sprach:Mcs tochtcr bist dut'Lie antwortete: Zchbin Bethuels tochtcr, des sohnS Nahm,den ihm Milca geboren hat. Da hcnaeteich eine spangc an ihre stirn, und armriiigean ihre Hände:

48. Und neigete uiich, und betete de»-HERRN an, und lobcie den -HERRN,den -LDtk meines Herrn Abrahams»üer michden rechten weg gesätzret Haidas ich seinemsohn meines Herrn bruders tochtcr nehme.

4 S- Hend ihr nun die, so an meinemHerrn frcundsch'ast md treue beweisen wollt,so säget niirs: wo nicht, so saget mirSaber, das ich mich wende zur rechten oderzur lincken.

50. Da antwortete Laban und Bethnek,und sprachen: DaLkommt vom -HERRN;darum können wir nichts wieder dich re-den , weder bdses noch gutes;

51. Da ist Rebecca vor dir, mm sie,undzeuch hin, das fie deines Herrn sohns weibseg, wie der -HERR gcrc'dt hat.

N. Da diese worte härctc Abrahamsknccht, bückte er sich dcm-HERRN-zu der«de». ' «.Un»