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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
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474 Erste Cl. Vi.Ordn. Th.mit Pferdegeb.

r. b. hinan steiget, und durch ihren übertriebenen Wachs-?wey- thum diese Hörner bildet. Es sitzen also diese Hör-^ wirklich auf einem Knochenhorn feste, welchesnis. ' die Grösse einer Faust hat; denn wenn diese Basisnicht wäre, würde das Thier mit demselben keineBäume mit der Wurzel herausreissen können.

Die Farbe dieser Hörner inzwischen ist nachdem Alter verschieden, wovon auch die Grösse ab-hängt. Es giebt nämlich weißlichte, graue, brauneund schwarze.

Von dem Begattungsgeschäfte, der Lebensart unddem Alter dieser Thicreist wenig bekannt,das zuverlaßigwäre. Sie sollen fünf und zwanzig Jahre wachsen,ehe sie ausgebildet sind, und hundert und fünfzig Jah-re alt werden. Man erhält aber die mehresten Nach-richten von dergleichen Umständen von Personen, diemit solchen Thieren herumziehen, und man weiß, daß,da ihre Thiere mehrentheils jung 'sind, von solcherBeschaffenheit kein richtiger Schluß könne gemachtwerden. Auch ist bekannt, daß fast alle solche Leuteeinen Hang haben wunderbare und unglaubliche Din-ge von den Thieren, die sie bey sich führen, zu er-zählen, um die Verwunderung des gemeinen Manneszu ihrem Vorthcile rege zu machen.

Der Ton, den die Rhinoecros von sich geben,bestehet in einem brummenden Stöhnen; wenn sieaber erhitzt sind, brüllen sie nach Art der Löwen. Umsie zu fangen, werden Gruben gegraben, in deren Mit-te ein spitziger Pfahl gesteckt und zugcdeckt wird. DasRhinoceros, welches hinein stürzt, spiest sich zugleichin den Bauch, wo es eine weichere und dünnereHaut hat; alsdann kommen die indianischen Jägerund tödten es mit ihren Spiesen. Um es aber le»bendig zu fangen, locken sie es in eine Hütte, welcheeineFallkhür hat.

VII Ord,