Z5-Geschlecht. Das Schwein. 465
häuslichen Sitten und Ablegung der wilden Art ge-wöhnet worden. Dieses aber würde allein nicht imStande seyn, sie so sehr in der Gestalt zu verän-dern, wenn nicht eine Reihe von Fortpflanzungen,dir Ucbcrbringung in ein fremdes Clima und an-deres Futter mit der Zeit das meiste dazu beytrüge.
2. Das Guineische Schwein. 5us korcus.
Man verwechsele dieses Guineische Schwein 7-nicht mir dem oben angeführten Chinesischen , wieetliche durch einen geographischen Fehler gethan ha-ben; denn das Chinesische ist ein Asiatisches, dasGuineische aber ein Africanisches Thier, wiewohles auch in Brasilien gefunden wird.
Es ist von unfern zahmen in der Gestalt nichtsonderlich unterschieden, nur hat es sehr lange zu-gespitzte Ohren, der Rücken ist nur auf dem Hinter-theile mit Bürsten besetzt, der kahle Schwanz hängtbis auf den Boden gerade herunter. Die Farbe iströthlicht. Der Nabel dieses ThiereS ist ein blasenar-tiges Gewächse, worinncn sich ein Saft sammlet.
(Siche Zonst. ?ab. XOVI. )
z. Das Muscus oder Bisamschwein.
8U5H)LCU.
Man nennet dieses Thier in Brasilien IHacuoder auch (chaiAuaca, in Mexico t^oyamari, odersZuäueo^amarl, welches Muscusschwein bedeu- ^
Es ist nicht nur in Brasilien, 'sondern auch inderGegcnd von Mexico und Panama befindlich, waes in den Wälder« von Fröschen, Schlangen undallerhand Ungeziefer lebet. Mannennet es in Frank,rerch Lockon noir,