Druckschrift 
Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
460
Einzelbild herunterladen
 

46o Erste Cl.vi Ordn.Th.mit Pferdegeh.

i. gern nicht allein/ sondern auch von den EuropäernBebe- gesotten und gebraten ge essen / wie denn das Pfundn; E Oorgebmge der guten Hofnung einen hal- 'bu^ hen Reichsthaler kostet.

srb^den- Wir haben gesagt, daß der gchufte Fuß glcich-beilen. in vier Klauen abgetheilct wäre. Nun har der^ ' Rircer in der zehcndcn Ausgabe noch einen L.-.nd«

Wasser- lbliopoporn-uug mit dreyen Klauen an den Hinter-pferd. süssen angegeben. Derselbe ist des Marggruis Ta-prrierere, und der Guaianer Tapir und Wani-pouriv, den die Portugiesin Aura, andere aberWassersttrweln nennen. Dieses Thier ist in Bra-silien häufig. Die Gestalt ist wie ein Maulthier, dochhat es eine längere Schnautzc, cs schwimmt uno gehetunter Wasser auf den Boden der Flüsse, schläft aberden Tag über in den Wäldern. Lnijson hingegenbeschreibt die Grösse als ein halbjähriges Kalb, unddie Gestalt, daß sie einem Schwein ähnlich sey,es habe zwanzig Backenzähne in jedem Kiefer,und zehnSchneidczähne, die Vörderfüsse haben vier,und die Hinterfüße drey Hufen, der Körper seynicht glatt, sondern mit kurzen Haaren besetzet.

Wasser- Sowohl Marggraf als Brjsson reden nochschwein von einem anderen Thicre, welches nur zwey Schnei-. dezahne hat. Es cst so groß als ein zweyjährigesSchwein. Der Kopf ist acht Zoll, und der Körperzwey Schuh lang, der Oberkjcfcr länger als der un-tere, das Maul mit langen Borsten besetzt. DieAugen sind groß, hie Ohren klein, die Haut haskurze braune Haare. '

zz. Ge-