854 Erste Cl. lV.Ordn. Nagende Thiere.
het, oder springet vielmehr auf den Hintcrfüffen, dadoch die Affen und Meerkatzen ihre Vörderfüffe auchzum gehen gebrauchen. Wenn es sich der Vörder-füffe nicht bedienet, so sichet man sie gar nicht, dasie unter den Haaren verborgen stecken. Im S chlaflegt cs die Hinterfüsse unter den Leib , und ruhetauf den Knien. Den Tag über ruhet es, und desNachts gehet es herum. Es frißt Brod, Wachenund vorzüglich Sesamstramen.
r,. 2 i. Der Flieger, r^us volsns.
Flieger.
voisn;. Den Beschluß macht endlich eine fliegende
Isd. Maus, welche von andern Schriftstellern unter
XX.5.Z. dje amerikanische fliegende Eichhörner ist gesetzetworden. Dieses Thier hat einen langen zotigtcnSchwanz, vier Vorder und Hintcrzähcn. Die Hautist an den Seiten von den Ohren an über dieFasse bis zum Schwänze verwachsen, wodurch esim Stande ist zu fliegen. Um diese Haut liegtein gefallener schwarzer Rand. Die Lange desKörpers ist vom Maul bis zum Schwänze ohnge-fahr fünf und einen halben Zoll, mithin etwaskleiner, als ein Eichhörnchen, oder so groß wireine Ratze. Die Ohren sind groß, der Schwanzbreit und länqlicht rund, die Farbe obenher röth«licht, und am Untcrleibe gelblicht aschgrau. An derNase fünf Reihen Schnurrbartshaare, und an dmvorder» Augenwinkeln fünf Borsten. Es ist übri«gcns unter seiner Art ein sehr bissges Thier. DmTag über schläft es, und gehet des Nachts her«um. Das Vaterland ist Vlrginien und Mepir»l ad. XX. 5. z.j
Ge-