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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
330
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Eastor,

htber,

Anatom

Anmer-

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Nibey

Geil,

zzo Erste Cl.IV. Ordn. Nagende Lhiere.

man sie nicht finden soll. Zu dieser Hütte gehet nurein Weg unter dem Wasser, höher hinauf befindensich aber wohl zehn Wege, die der Biber alle rein-lich halt, Das Haus selbst wird von ihnen rein ge-halten, und wenn sie ihre Nokhdurft verrichten, ge-hen sie ganz aus der Hütte heraus.

Man fangt diese Thiere mit Netzen, Fallenund Hunden. Es ist aber diese Jagd verdrießlich,weil man Mühe hat sie zu ertappen, oder aus ihrenHäusern zu bringen.

In den warmem Ländern machen die BiberMit ihren Wohnungen soviel Umstande nicht, son-Hern graben nur Höhlen an den Ufern , welche inder Erde verschiedene Höhen haben, da sie aus einerHohle in die andere steigen^ und allezeit zum Wasserkommen können.

Der Pelz hat zweyerley Haare, Einige sind einund einen halben Zoll lang, braun, dünn und sanft,wie Menschenhaare; andere sind nicht langer, alsein Zoll, diese stehen dichter und sind viel sanfter.Die Vörderfüsse haben freye Finger, die wie Assrn-hande aussehen, und auch so von ihnen gebrauchtwerden, daher sie so gute Baumeister sind, DieHinterfüße sind, wie die derGanse, mit cmerSchwimm-haut versehen. Der Schwanz hat Schuppen, unddiese Schuppen sind mit einer Haut aneinander ver-wachsen. Diese Schuppen sind nicht dicker als Per-gament, ein achtel Zoll lang, und sechseckigt, vonFarbe blqulicht und blaßbraun. Das inwendige desSchwanzes ist fett und gleicht einem Fischschwanze,

Zwischen der Oefnung des Afters und demSchambeine findet man vier Beutel, wovon zweyetwas höher sitzen. Die zwey Obern sehen zusam-men ww ein Herz aus, das am breitem Ende zwey

Zoll