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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
288
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Beutel-

ratze.

b/larlu-

jpiaii;.

Kenn-zeichender oftindischen.

288 Erste Cl. I!I. Ordn. Raubthiere.

und stumpf sei). Brisson khuk noch hinzu, daßsie einen sehr langen Ratzenschanz haben, (welcheraber auch nicht bey allen seine Richtigkeit hat,)und daß die Finger mit scharfen Nageln versehensind. Übrigens sind die Füsse, wie Affenfüsse be»schaffen, und ihr Gang ist auch auf den Fersen.Das Vaterland dieser Thierc ist Indien.

i. Die Beutelratze. Oidelpkis klarta-

xiaüs.

Dieses gegenwärtige Thier ist vhnstreitizder größte ostindische Philander, welcher im ei»gentlichen Verstands die Beucelraye genennetwirb, weil das Weibchen am Leibe einen weitenSack trägt, worinn die Brust» oderEyterwarzcnsitzen, in welchen die Jungen hinein kriechen, umzu säugen, und sich wider die Kälte zu schützen,da sie ganz nackend zur Welt kommen. Auf derInsul Amboina wird derselbe Loes-Ooes ge-nennet. Sonst führet er auch den Namen Opas-lum. Ob aber nun der amerikanische OariZue,der brasilianische Oarigueja, und americani»sche Haquarxien, welche eben so beschrieben wer»den, hiermit völlig cinerley Thiere sind, ist dochnicht vollkommen deutlich; wenigstens bildet Gebanoch eine kleinere Art ab, die anders gcfärbet ist,und von den Indianern nach Valentins Berichtk^iancior - genennet wird. Wir wollen erstdie Gstin bischer» beschreiben.

Die Länge des Körpers, vom Hinterkopfebis zum Schwänze, ist dreyzchn Zoll. Der Kopfselbst, bis zur Schnautze, vier und einen halbenZoll. Der Schwanz ist nur an der Wurzelrauhhaarig; übrigens aber wie ein Ratzenschwanz,

kahl,