i6. Geschlecht. Der Bär. 285
und der Bauch röthlich, mit weissen Puncken.
Die Schnautze schmutzig weiß, über die Augen einschwarzer Strich. Der Schwanz schwarz und gelb-licht weiß geringelt (doch gi-bt es auch ganz brau,ne mit einem geringelten Schwanz.) Die Vor-derfüsse dienen wie Hände, um damit nach Artd-r Bären zu verfahren. Die Ruthe ist mit ei-nem gekrümmten Knochen ausgefüllet.
Der Loati wohnet an den Amerikanischen Lebens«Weeresgeqenden, besteigt die Bäume, fristet Eyer, art.Hühner) Muscheln, hat ein feines Gefühl undscharfen Geruch. Ist eigensinnig und hartnäckig,schläft von zwölf des Nachts bis Mittags um zwölfUhr. Mit Schweinsbürsten löstet er sich forttrei.
btn. Bcy einigen Schriftstellern wird er auch
kaocoon, oder Indianische Maus genenner.
Beym Alein befindet sich unter den Halbfüchsen.
4. Der Wolfsbar. Urlus lulcus.
Dieser kleine Bär ist nicht grösser, als einWolf, hat einen langen Schwanz, rostfarbigenPelz, braune Schnautze; an der Stirn und an lul'cur.der Seite, die Länge herab einen wcißlichken Strich. Kennzei,Die Gestalt ist theils einem Wolf, theile aber ei- chen.ncm Fuchs ähnlich. Die Augen sind klein undschwarz, die Ohren kurz und rund, der Schwanz,mittclmässig lang, an der Wurzel scheinet derselbedünner zu seyn als am Ende, weil unten kurze undam Ende lange Haare sitzen. Die Schnautze unddie vier Füsse sind schwarz, die Stirn weißlicht,die Kehle ganz weiß, der ganze Leib kastanien-braun, und der Rücken von dunklerer Farbe. DenKozsstragt das Thier niedrig, und steckt den rundenRücken in die Höhe. Dem ohnerachket schleppt der
Bauch