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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
276
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Wiesel.

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Schnee»

Wiesel.

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276 Erste Cl. m. Ordn. Raudchiere.

distHen Wiesel im Sommer bunt, flcciigt oder ge-färbct sind, und im Winter schneeweiße Haare be-kommen, zu welcher Zeit man eben die Jagden an-zustellen pfleget.

b) Der Hermelinwiesel.

Der rechte Hcrmclinwicscl ist etwas grösserals der vorige gemeine Wiesel, und auch darinnenvon jenem unterschieden, daß er ganz weiß ist, dieSchwanzspitze nur allein ausgenommen, welcheschwarz ist, doch sind die schneeweißen allezeit et-was selten, indem der größte Thcil doch ins gelblich-te fällt, oder gelbe Flecken har. Dieses Thier istin Sibirien und Lappland zu Hause, lebt von Fi-schen, Vögeln, Eyern, Ratzen, Mausen und Wald-schwämmen, es ist sehr gefräßig, indem es die Mäu-se, welche es so gut wie eine Katze fängt, ganz undgar bis auf die Zähne frißt. Der Gestank diesesThiereS ist gleichfalls unleidlich. Der Pelz hinge-gen desto angenehmer, indem die schwarzen Schwanz-sintzen auf dem schneeweißen Grunde ein schönes An-sehen geben; daher diese Pelze auch von Königenund Fürsten zur Ausfüttcrung ihrer Mäntel sindbeliebet worden, so daß man diesen Wiesel um des-willen auch den Ksnigswiesel nennet. Wenn mandieses Thier durch ein Geschrcy oder einen Knall er-schreckt, so bekommt cs das Fraisch, und wird leichtgefangen.

ii. Der Schneewiesel, klustela nivslitz.

Das gegenwärtige Thier ist von dem vorigenHermelin kaum unterschieden. Nur ist es ungefährhalb so groß , als der Hermelin, und hat amSchwänze fast gar keine schwarze Haare, indem nur hinund wieder ein dergleichen einzelnes Haar mit unter-läuft; übrigens aber ist es weiß und hat eben sol-che Füße wie der Hermelin. Es wird in Schweden ge-funden, und daselbst Schneemauß genennet.

iS. Ge-