Druckschrift 
Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
241
Einzelbild herunterladen
 

I z. Geschlecht. Die Katze. 241

Petersburg gebracht werde«, sind schwarz grau, sehrgroß, ungemein zahm, und fast nicht fatsch.

Daß die Katzen sich zuweilen waschen, wird-von rem Riceer als ein Vorzeichen eines regneri-schen Wetters angegeben; mehr aber deucht cö uns«ine Folge zu seyu„ wenn sie leimigen Brey ge-essen, oder bey trockenem Wetter eine staubichteHaut bekommen haben. Sie besitzen nur allem dieEigenschaft ihren Koch einznscharren. Wenn manihren Rücken im dunkeln wider die Hage der Haarestreicht, geben sie elektrische Funken. Eine einge-sperrte Katze vergißt vor Angst ihre Feindschaft wi-der die Mause. Sie lieben die Wurzel von derValeriana, vorzüglich aber das biarum l/riacurn«nd dispers, wobey sie vor Vergnügen fast aussersich gsrathen, und die Pflanzen ganz «mwühlcn.Sie pflegen auch menschliche Leichen anzufallenAnd davon zu fressen. Sie werden oft gegessen, undschmecken wie die Kaninchen.

Der griechische Marne Dzenx ist diesem'Thier des scharfen Gesichts halber gegeben, welchenNamen es auch im Spanischen «nd EnZlischenbehält. Die Holländer nennen es: b.08-, dieFranzosen: boup cervier. weil es wie ein Wolfraubet und den Hirschen gefährlich ist.

Der Schwan; ist abgestumpft «nd hat einesä-warze Spitze, die Ohren sind an der Spitze miteinem Büschel Haare besetzt, die Farbe ist rörhlichund gefleckt. Das untere Augenlicd ist weißliche,wie auch das obere, nach dem grossen Augenwinkelzu. Neben den Augen befindet sich ein längkichterbrauner Flecken. Die Ohrfpitzen sind schwarz. DieTatzen sind sehr breit.

Luchs

XXX.

Kenn«

zcrchea.

Q

M«