kebens-
art.
RobbeSee-hund.Vituli.ns.-rsb.XI. 5 5.
198 Erste Cl M. Ordn. Raubthiere.
Schwan; von etwa ;wey Zoll dazwischen/ welcherin eine Horizontal liegende Floßfeder ausgehct. Dieäusscrn Zähen sind die dicksten. Was ihre Größe be-reift/ so sind sie wenigsten zwölf Schuh lang unddrey Schuh dick; man findet aber auch solche/ diezwanzig Schuh lang und fünf Schuh dick sind. Siehaben kurze glatte Haare und sind fehr fett.
Die Männchen leben mit vielen Weibchen, wieein Hahn mit seinen Hühnern, und fechten derWeibchen halber mit einander sehr grimmig. DesSommers halten sie sich im Wasser auf, und denWinter bringen sieHeerdcnweise amLandc oderStrandeim Morast zu; sie geben einen Laut wie das grunzeneines Schweins, oder Wiehern eines Pferdes, be-sonders wenn die Schildwachen, die sie auszustellen,die Gewohnheit haben, ihnen widrige Nachrichtenvon irgendeiner Gefahr ankündigcn. Ihre Begat-tung geschiehst am Lande, und ste bringen durchgän-gig zwey Jungen zur Welt, die alsdann schon dieGrösse eines gemeinen Seehundes haben. DasFleisch ist eßbar, und das Fett oder Speck gicbteinen guten Thran. Siehe Ansons Reise, t. roo.
z. Der Robbe oder Seehund, kkocs
ViruImL.
Der Fang dieser Thiere heißt gemeiniglich derRobbenfang, jedoch die Dänen und Schwe-den nennen dieses Thier durchgängig Seebund,(es muß aber dieses Wort mit dem sogenannten^srl«8 csarbsri«; oder Seebundfisch nicht ver-wechselt werden), die Holländerfowohl in denNie-derlandcn als am Lap der guten Hoffnung,sagen ebenfalls 2 sel>on 6 , die Engellander rSeal oder8LaIkun6c, Schwedisch: Liaeik. Nor«
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