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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
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197
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11. Geschlecht. Das Seekalb. 197

können sich vor Fett nicht rühren. Sic wählensich einen Stein zu ihrer Lagerstätte , und verlassendiesen Ort nicht. Es ereignet sich häufig unter ih-nen ein Krieg, denn die eifersüchtigen Männchengerathcn oft an einander, wo immer eines dem an-dern zu Hülse eilet, damit nicht zwcy über eines her-fallen mögen, bis endlich die ganze Heerde im Ge,fechte verwickelt ist. Sie sollen kein Unrecht leidenkönnen , und ihre Betrübniß durch Thräncn äus-scrn.

2. Der Seelöwe, l.eom'ns.

Eben benannter Verfasser Steller giebt auch -von den Seelöwen Nachricht, daß sie mit denSecbären viele Uebcrcinstimmung haben, nur sind ^sie in folgenden Stücken unterschieden: sie sind näm-lich zwcymal grösser als jene; die Haare der Männ-chen sind roth, und der Weibchen braungclb. Umden Hals des Männchen befindet sich ein runzlichkerKranz von dicken Haaren, wie ohngefehr die Lö-wen haben, und welcher Ursache ist, daß man sieSeelöwen nennet.

Der Admiral Anson hat dieses Thier in derBeschreibung seiner Reise um die Welt, welche er1740. anstelletc, erst recht bekannt gemacht. Erfandes nämlich am Strande der Insul fuan kernLn-cker, welche etwa vier und dreißig Grad Südcr-brcite an der westlichen Seite von America lieget,dahcro Lmnaus auch sagt, daß diese Thicre nachdem Snderpol zu wohnen. Nach dieser Entde-ckung hat das Männchen auf der Oberlippe oder ander Stirn einen Kamm ; im untern Kiefer zwe»Zahne, die fast hervor ragcn^ Die Augen sindschwarz. Die Füssc haben fünf Finger, und an denSpitzen derselben sind die Nägel ausgewachsen. DieHinterfüße sind dicht aneinander, und tritt nur einN z Schwanz