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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
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164
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164 Erste El. U. Ordn. Th. ohne Schneidez.

r. In Ostindien werden , nach den Berichten

Elrph. des Ibis de Choisl, eine Menge Leute aufgcbo-ten, welche mit Lanzen und nöthigem Gewehr erschei-nen/ die Elephanten in die Enge treiben/ ihnenhernach Stricke anlcgen / und sie an dicken Pfäh-len anbinden/ doch die gewöhnlichste Weise ist, einenspitzig zulaufcnden Gang von Palisaden zu machen/jn welchen die Elephanten hineingctricbcn werden.Wenn sic darinnen sind/ werden sie durch einen In-dianer gehetzt/ und aufgefordert/ den sie bis indie Spitze des Ganges grimmig verfolgen/ wo zu-letzt der.Indianer dnrch die Palisaden entwischt/und eine Fallthür hinter den Elephanten niederläs-set/ der ihn in dieser Spitze des Ganges cinkerkert.Der eingekcrkcrte Elephant fängt alsdann an/ grau-sam zu brüllen/ endlich aber umwinden sie ihn mitStricken und bekommen ihn solchergestalt in ihre Ge-walt. Auf diese Art werden die Elephanten in denFürstentümern der Insul Ceilon, die der ostindi-schen Compagnie huldigen müssen / in den Mo-naten August und September häufig gefangen.

Nah- Ihre Nahrung bestehet in Kräutern, die/wenn sieruiig. hoch sind, von ihnen abgcmähct werden / wie dasGraß von den Ochsen; sodann in Blättern und jun-gen grünen Acstcn der Bäume/ in Früchten undCocosnüssen, vorzüglich aber in Gctraid und Reiß/indem sie in der ausgewachsenen Saat eben so gros-se Verwüstungen anrichken/ als die Hirsche inDeutschland / und den ohnehin armen mohrischenund indianischen Landmann noch ärmer machen. Eshaben dahcro die Afrikaner die jämmerliche Plage/daß sie ihre Getraidfclder des Nachts beständig hü-ten, und durch grosse Feuer die Elephantenabhalten müssen ; und doch hilft ihnen öftersdiese beschwerliche Vorsorge nicht viel. Einjunger Elephant, den man in Versailles