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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
163
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5 . Geschlecht. Der Elephant. i6z

ihm der Rüffel dienet, um seine Speise in den Mund r.zu stecken, und das Getränke zu sich zu nehmen. Elcph.Daß er sich aber für Ratzen und Mauser» fürchtensoll, (welche ihm, dem Vorgeben nach, im Schlafin den Rüffel kriechen, und die Luft benehmen, sol-ches ist bey keinem, in Europa gebrachten Ele«phantcn bemerket worden. Vielleicht ist es eine Er«studung solcher Leute, die selbst Mäuse im Gehirnhatten, denn wir finden die Naturgeschichte allent«halben mit einer solchen unzählichen Menge Mähr«chen verdunkelt, daß man in der thak Mühe hat,das Wahre von dem Falschen abzusondern, und die un«parlheiischsten Naturforscher muffen sich noch gefallenlaffcn, einstweilen viel Ungewisses anzunehmen, bissich das Gegcntheil deutlich zeiget, wozu wir abergerne eine Frist bis zu Ende dieses Jahrhundertsverstauen.

Da wir in der Welt eine grosse Menge Elfen- Jagddein haben, welches mehrcntheils von den Zähnender Elephanten kömmt (denn es werden auch die Zäh«ne der Seekühe, Walruße und anderer Thiersunter diesem Namen verarbeitet) so ist leicht abzuse-hen , daß es nicht nur eine erstaunliche Menge Ele-phanten geben muß, sondern auch daß man sichsehr um ihre Jagd bekümmere. Die Mohren inAfrica graben daher tiefe Gruben, bedecken sie mitReisig, und laffcn die Elephanten hinein stürzen,wo sie sich alsdenn derselben bemcistcrn. Das Fleischwird unter die Jäger getheilet. Die Haut gicbtihnen ein dickes Leder, um Stühle und Bänke zubeziehen, der Schwanz wird zum Fliegenwedel anden Höfen mohrischer Fürsten gebraucht, und dasElfenbein, oder die Zähne, für die europäische Kauf»Mannschaft aufgehoben.