5. Geschlecht. Der Elephant. 159
zwey Geschlechter/ den Elephant und die Seekuh r.zählet. Der Ritter Linnäus hat den Elephanten Elcph.vormals mit dem Rhmoceros unter die jurnen-ra in der fünften Ordnung gebracht/ allein jetztnimmt er den ersten Platz in dieser zweyten Ordnungein / und ist weit genug von dem RHmoceros ge-trennet.
Die Herren Brisson und Linnäus geben Se-als Kennzeichen an / daß er keine Vördcrzähne we- schlecht«der unten noch oben/ dahingegen zwey lange hervor- kennze»tretende Hundszähne/ und einen langen biegsamenRüssel habe. Die Haut ist nicht ganz kahl/ doch auchnur sparsam mit Haaren besetzt/ der Schwanz aber,der einem Kühschwanz ähnlich ist/ lauft in einen Bü-schel Haare zu Ende. Das Vaterland der größten,ist in den Morästen und an den Flüssen der InsulLeilon und in Asien. Eine kleinere Art befindetsich in Africa.
Man war vormals nicht einig / ob der Ele-pharrt Füsse mit Hufen oder mit Zähen hätte/ oderob dieselben als gespaltene Hufe könnten angesehenwerden/ nun aber haben die neuern Untersuchungendie Sache dahin entschiede»/ daß dieses Thier an denVörderfüssen fünf/ und an den Hinterfüßen vierZähen habe/ die alle in einem einzigen doch mitfünfoder vier Abheilungen versehenen hufigten Futteralstecken, welches unten eine hufigte Sohle macht,obcnher aber mit der Haut verwachsen ist. DieSohlen der Vörderfüsse sind im Durchschnitt iZ-.
Schuh lang und breit, die Untcrflache der Hinter-füße ist auch Schuh lang, aber nur i. Schuh breit.
In diesen hornarrigen Sohlen, welche von vorne herdie Zähen umschließen, nimmt man aussen her so vie-le tiefe Kerben und Einschnitte wahr, als die Anzahlder Zähen, die in selbigen stecke», auötragt.
Einige