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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
156
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r?6 Erste Gasse. 1. Ordn. Menfchenähnl.

fast dunkel. Sie hängen sich verschiedene zusammenauf einen Klumpen an einen hohen Ast, daß es beyTage aussiehet, als ob der Baum voller Cocosnüßehienge. Die Mohren haben einen Abscheu für die-sen Thieren, in den Laraibischen Inseln aber sichetman sie für Schutzengel an.

Die Fledermäuse am Amazonenfluß saugenden schlafenden Thieren, ja sogar den Menschendas Blut aus den Adern, rauben Hühner, Katzenund Hunde, und fallen das Rindvieh, ja so-gar auch Menschen an. In Europa ist ihre An-zahl so groß nicht, doch die Alpen in der Schweinführen ziemlich viele und auch grosse Fledermäuse.Sonst nisten sie gerne in großen alten und verlasse-nen Gebäuden, Kirchen und Kirchthürmcn, auchin Wäldern in den Höhlen alter Bäume. DesAbends kommen sie heraus und suchen ihre Speise,als Fliegen, Schmetterlinge, auch Fett, Schmeer,Unschlitt, Fleisch und Speck , das irgcnds auf denBöden hängt. Sie bringen 2. Junge zur Welt,diese hängen sich an die Mütter, an und saugen ihreBrüste. Wenn sie erwachsen sind, werden sievon den Alten irgend an einer Mauer angehangen,(wo sie sich mit den Klauen der Vorderarme cin-häckekn) und sich hernach selber weiter helfenmäßen.

Albin redet von europäischen Fledermäu-sen, welche io. bis 12.Zoll lang.and 2. Schuh breitsind.

Murale giebt in den kpkemer. Our.Oee. 2./^nn. 1. Obs XsVIII. folgende anatomischeBeschreibung. Die Flügel schlagen sich doppelt zu-sammen. Aus der Handwurzel gehen lange Bein-chen heraus, welche sich in die Flügel erstrecken, undwie Finger beweget werden, die Gelenke sind wieCharniere. Die Brust hat Schlüsselbeine. Die

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