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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
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148
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148 Erste Gasse. i.Ordn. Menschenähnl.

4 . Eichhornaffe, Orrs.

Eich-bornaffe Es hat dieses Thier einen schwarz und weißLatts. geringelten Schwanz, der noch cinmahl so lang alsder Körper ist. Die Gestalt ist wie ein Eichhörn-chen. Es hat die Stellung eines Affen, und dieGrösse einer Katze. Der Kopf ist einem Fuchs ähn-lich, die Vörderzähne sind klein und scharf, so daßes wie ein Eichhörnchen nagen kann. Die Ringeder Augen sind breit, glanzend und Castanicn braun, >

die Ohren weiß, der größte Thcil der Nase, und i

die beydcn Flecke wo die Augen stehen, sind schwarz.

An der Schnautze, zur Seiten des Kopfs, und überdcnAugenliedcrn stehen lange Bürsten, wie die Katzenhaben. Die Haare auf dem Kopfe und im Nackensind dunkel grau, am Rücken röthlich grau, und dieSchenkel hinunter blasser. Die Hände sind wieMenschenhände, der große Zähe an den Füssen istsehr breit, die Nagel der Zähen sind spitziger alsan den Fingern. Doch hat die grosse Zähe rundeNagel. Der Unterleib und der innere Theil derSchenkel ist weiß und wie Sammet anzufühlen. Ander Brust sitzen zwey Warzen. Das Thier dessen Abbil-VI?k2 wir^ab. VLI. k. r.mitthcilcn,istim Jahr 1748.

'' ' aus Madagascar nach EngeUnnd gebracht, unddaselbst einige Zeit am Leben geblieben. Wenn cSschlief, zog cs seine Füssc ein, als ob cö fasse, undder Schwanz war um den Rücken geschlungen. DieZcugungsglicder fassen wie bei) den Katern verborgen;dieses Thier ist ungemein fromm und sanftmüthig,und ob cs gleich einem Affen ähnlich sichet, scheinetes doch nichts wildes an sich zu haben. Es ist gleich-falls von einer langsamen Art, giebk einen bittendenLaut, wie die Katzen, wenn sie etwas zu Essen ver-langen , und halt die Speisen mit den Händen. DieNägel der Zeigefinger oder Vörderzahen sind nichtlänger oder spitziger als die andern.

Der