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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
147
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z. Geschlecht. Das Gespenstthier. 147i. Der LangschleiÄer, ^ «.

Lang«

Dieses Thier ward sonst unter die Affen gezah» sHl"«lei. Es ist wie ein Eichhörnchen gestaltet, rochfarbig, mit einem braunen Strich über den Rücken, ^unter der Kehle wcißlicht. Das Gesicht mir Haaren in»,bedeckt, die Ohren rund, breit, und wie ein Krug VUck.r.gebildet, inwendig aber zweyblätteriq. Die Haarewollicht und sanft wie Seide , die Handflächen undFußsohlen sind kahl, die Nagel rund, aber an denVörderzähen der Hinkerfüsse lang, scharf und spi-tzig. Der Kopf langlicht wie ein Hundskopf. Fastgar keinen Schwanz, zwey Brüste an dem Oberlcibe,und zwey etwas tiefer am Uuterleibe. Dieses Thierhat einen ungemein langsamen Gang, aber ein sehrscharfes Gehör. Es halt sich nur zu einem Weib-gen. Das Vaterland ist die Insel Ceylon.

2. Ringange,

Man bringt dieses Thier unter dem Namen Ring-Mongooz aus Madagaskar. Der Körper ist äuge,grau, unten weiß, die Vörderzähen an den Hinter« l^lonx.fußen haben allein lange spitzige, die Übrigen aberrunde Nagel. Der Schwanz ist einfarbig. Um dieAugen gehet ein brauner Ring. Edw. Vog. c. 216.

z. Bartkragen, ^lscaco.

Eine andere Art, die auch aus Madagaskarund der Johannis Insul kömmt., ist schwärzlich ^vlacrcvbraun, und hat um den Hals einen Bartkragen, auchist der Schwanz sehr zotig. Die Nägel der Vör«dcrzähcn sind ganz spitzig, die Haare sind wollicht.

Dieses Thier hält sein Nest reinlich, ergötzet sich anden Sonnenstrahlen, schläft in einem dunklen Ort,frist kein Fleisch, Fisch, oder Eycr. bclvv. av^ 5.