Z8 Einteilung
Noch- endlich das Zeichen ihrer Art führen müssen. Aufwerdig- diese Weise ist man im Stande, irgend eine neuentdeckte Crcatur sogleich an ihren gehörigen Ortluua * cinzuschalten, denn man darf ihre allgemeine Merk»male nur genau untersuchen , so entdeckt man bald,ob sic zur ersten oder dritten Ordnung gehöre ? Hatman sie in die gehörige Ordnung eingeschaltet, sogehet man weiter, um die besonder»'Kennzeichen her«vorzusuchcn, und diese weisen derselben sogleich dieClasse an, wohin sic gehöret. Hat man endlich die-ses gefunden, so bringt man durch die Untersuchungbestimmterer Umstände mit leichter Mühe auch dasGeschlecht und die Art heraus.
Alte Allein, hier entdeckt sich nun die größte Schwic-Emlhei« rigkcit, welche Kennzeichen man zur BestimmunglnngdeS der Classcn und Geschlechter wählen soll? Zumal«anzen die Natur so viele Crcaturen hervorgebracht hak, dieei" ganz zwcydeutigcs Ansehen haben , wo die ange-rwmmencii Kennzeichen nicht recht einstimmen, undder Naturforscher eben soviel Gründe vor sich hat,sie sowohl zur einen als anderen Classe zu beziehen.Es wird aus diesem Grunde nicht unnütz seyn, diemannichfaltigen Methoden inOrdnung des Thierreichsein wenig durchzulaufcn.
DieAel- älteste und allgemeinste Eintheilung ist
tcsteEin wohl ohnstreitig diejenige, deren die heilige Schriftcbeilung schon bey der Schöpfung Erwchnung thut. Es wirdMderH. nämlich daselbst von Land - und wasserthiercn,Schrift, von Fischen und Vögeln geredet, und die Land-thierc insbesondere werden in drcy Hauptclassencingethcilct, als in Viel), wild und kriechendeTdicre. > B. Mos. '/ 24. Diese Eintheilung warallerdings im Stande, das ganze Thierreich einzu»schlossen, denn unter der letzten Classe wurden auchalle niedrige Thicre verstanden, als die Wiesel,Mauß und Rröre, der Igel und Molch, die
Eide-