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Cinlei.
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Von dirRah.rung derLhlere.
Z4 Besondere Einleitung
die Ausdünstung merkwürdig vor. Gewißlichalle Thiere geben durch feine Schwcislöcher Fcuch«tigkritcn von sich, manche zwar so gering, daß c»fast nicht Namen haben mag, andere hingegen soübermäßig und stark, daß man ihre Gegenwartdurch den Geruch in einer sehr weiten Entfernungspührct. Wie stark ist desfalls der Geruch derHunde, um rin gewisses Thier oder einen Memschen, dessen Ausdünstung ihnen bekannt ist, ineiner grossen Entfernung und in entlegenen Öcr«tern auszuspührcn. Es erhellet hieraus, daß die«usgcdünstete Feuchtigkeit ausserordentlich fein, vonjeder andern unterschieden, und in einem zartengeistreichen Oel bestehen müsse. Wie nun aber cünem jeden Thier ein gewisses Maas der Ausdünstunavorträglich ist, so ist auch ihre Haut schon darnacheingerichtet und gebauet, durch welche die, durchAusdünstung abzusondernde Feuchtigkeit gleichsamals durch ein Sieb heraus tritt. Thiere also, de.rcn Feuchtigkeit von Natur weniger in die Faulnißgehet, sind mlt einer dichteren, ja oft hornartigenHaut versehen, und dünsten wenig aus, und wiehierdurch bey ihnen wenigere Theile verschwendetwerden, so können sie auch bei) geringer Nahrungbestehen, und oft lange Zeit ohne Speise und Trankzubringen.
Wie inzwischen eine jede Art der Fütterung indem thierischen Körper besondere Würkungen hervorbringt, indem davon die Trägheit oder Geschwrndig«keit, sodann die Kraft oder Schwachheit abhängct,so hat schon der weise Schöpfer alles darnach cinge.richtet, daß ein jedes Thier nach Beschaffenheit seinesKörpers und seiner besonderen Bestimmung nur fobche Lebensmittel wählet, welche dem Endzweck ge.mäß sind. Und hiezu muß selbst das Klimat einerjedes Vaterlandes und die abwechselnde Jahreszeitbehülfiich scyn.