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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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491
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Der XIII. Abschnitt. 491

Nächtlich, und es genüget hier ohnehin, wenn nurdie scheinbare Klarheit derjenigen Stelle, die in derMitte des Gesichtsfeldes liegt, welches man durchsGlas übersehen kann, mit der scheinbaren Klarheiteben dieser Stelle ohne Glas gesehen verglichen wird.

Es sey also l'I. ein Object, das durch eine Glas- r i8linse KV gesehen wird, und von der Mitte ihrer Vor- l >A.verflache um den Abstand ^l' ^ n entfernt ist. Mansehe die halbe vordere Oesnnng und an

der Stelle, wo das Auge steht, den Halbmesser vomsenkrechten Schnitt des Mittlern Strahlcukcgcls r/, das Licht mag übrigens nur in der einen LinseLv, oder in mehrern hinter derselben nach einanderfolgenden, gebrochen werden, bevor es ins Augekommt. Ferner sey der Halbmesser der Augenöf-nung w, die Entfernung in der das Auge sonstdeutlich siehet, -- /r, die in der Entfernung L vondem mittelsten Element des Objects ohne Glas insAuge kommende Lichtmenge k., wenn eben daherdurchs Glas in der Entfernung /XI' a von der Vor-derflache die Lichtmenge / ins Auge kommt. Diescheinbare Klarheit des mittelsten Elements aus derStelle des Auges O durchs Glas gesehen sey c,und die scheinbare Klahrheit desselben Elements inder Entfernung L vom Ange ohne Glas gesehen

L. Wenn nun das Object aus der Stelle O durchsGlas gesehen mmahl grösser erscheint, als ohneGlas in der gegebenen Entfernung 6 vom Auge, aberklmahl grösser aus der Stelle O durchs Glas gese-hen, als ohne GlaS in der Entfernung L vom Auge;

so istU M, und inan hat c: 0 :

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